Willkommen

Hier entsteht - BAUSTEIN für BAUSTEIN - ein zukunftsweisendes Konzept einer Wirtschaft und Gesellschaft, das die Vielfalt von kooperativen Chancen darstellt. Wir laden Sie ein, aktiv mitzuwirken, durch Fragen oder Anregungen ...

WirKraft ist auf keine Rechtsform festgelegt. Von Interesse ist ein modernes WirKraft-Konzept besonders für Genossenschaften, Unternehmen, Vereine, Gemeinden, Stiftungen, Parteien, Kirchen/Religionsgemeinschaften ...
Bei der Entfaltung der WirKraft geht es stets um intelligente Kooperationen (SmartCoop). Unsere WirKraft-Experten kommen aus unterschiedlichen Berater-Berufen, Hochschulen und Verbänden. Im Bereich Genossenschaften kooperieren wir mit dem DEGP Deutsch-Europäischer Genossenschafts- u. Prüfungsverband e.V. Weitere Informationen z.B. zu den Themen SmartCoop, WirKraftWerke siehe Homepage des MMW Bundesverband der Cooperationswirtrschaft e.V.
Folgende Links könnten ebenfalls interessant sein: GenossenschaftsWelt, CoopGo, GenoNachrichten

27.02.15

Fairmondo eG - Faire, genossenschaftliche Alternative für den Kauf im Netz


Online einkaufen und damit zu einer faireren und nachhaltigeren Wirtschaft beitragen? Die Fairmondo eG hat sich große Ziele gesteckt – neben des Betriebs eines gleichnamigen Online-Einkaufsportals gehören dazu auch die Förderung von verantwortungsvollem Konsum und die Verbreitung des genossenschaftlichen Unternehmensmodells (die selbsternannte „Genossenschaft 2.0“). Aktuell führt Fairmondo mittels einer Crowdfunding-Kampagne faire Abos in Verbindung mit einer nachhaltigen Logistik ein. Im Einzelnen:

Was ist Fairmondo? Fairmondo ist ein Online-Marktplatz, auf dem man neue und gebrauchte Produkte sowie Dienstleistungen anbieten und einkaufen kann. Für private Verkäufer ist Fairmondo kostenfrei. Außerdem können Produkte und Dienstleistungen über Fairmondo getauscht, verliehen und verschenkt werden. Eine Spendenfunktion zugunsten akkreditierter Organisationen (z.B. Oxfam) ist ebenfalls integriert. Schwerpunkt im bisherigen Angebot von ca. 2 Mio. Artikeln von über 1.000 gewerblichen Händlern ist der Bereich Bücher.

Was macht den Marktplatz besonders? Verantwortungsvoller Konsum fängt damit an, nicht  notwendige Einkäufe zu vermeiden. Werbung und massive Verführungen, noch mehr zu kaufen, sucht man auf Fairmondo vergeblich. Beim Suchen kann jeder Nutzer mit wenigen Klicks aus dem „Marktplatz für alle“ einen Shop für fair gehandelte, ökologische oder gebrauchte Produkte machen. Fairmondo finanziert sich über Gebühren, die beim Verkauf anfallen – und bevorzugt dabei als fair eingestufte Waren, für die statt 7% nur 4% fällig wird. Davon geht jeweils 1% direkt als Spende an Organisationen zur Korruptionsbekämpfung.

Was versteht Fairmondo  unter der „Genossenschaft 2.0“? Fairmondo hat auf Basis einer Genossenschaft ein Unternehmensmodell geschaffen, das alle Mitarbeitenden in ihrem Handeln zu Fairness, Transparenz und Nachhaltigkeit verpflichtet. So soll die Genossenschaft 2.0 nicht nur den inzwischen fast 2.000 Mitgliedern dienen, sondern der ganzen Gesellschaft. Ziel ist daher die Verbreiterung der Genossenschaft auf 10.000 Menschen. Die Idee von Fairmondo und der Genossenschaft 2.0 wird über ein Botschafter-Netzwerk verbreitet. So soll die Genossenschaft auch in Branchen gebracht werden, in denen sie bisher keine Verbreitung fand, z.B. im Internetbereich. 

Was steckt hinter der neuesten Kampagne? Monatlich fairen Kaffee nach Hause oder die Feinschmeckerkiste ins Büro geliefert bekommen - mit den "RundeSacheAbos" greift Fairmondo den Trend zur regelmäßigen Online-Belieferung auf. Dabei möchte Fairmondo die Zustellung nachhaltiger gestalten: Liegen in einem entsprechenden Umkreis genügend Abo-Bestellungen vor, sollen örtliche Fahrrad-Kuriere die Lieferung vor Ort übernehmen. In Berlin ist dies bereits mit den Lastenrad-Logistikern der Velogista eG i.G. möglich. Auch lokale Händler sollen in einem zweiten Schritt eingebunden werden und ihre Produkte in das Abo-Angebot integrieren können. An der Kampagne bei Startnext (Link siehe unten) unterstützen kann sich jeder beteiligen, auch ein Beitritt zur Genossenschaft werden.

Gegründet wurde die Fairmondo eG am 12.12.2012. Anfang 2013 folgte die bis heute größte Crowdfunding-Kampagne einer deutschen Genossenschaft mit Einlagen von über 200.000 €. Weitere Pionierarbeit leistete Fairmondo im Sommer 2014 mit der ersten Online-Generalversammlung.

Zum Marktplatz: http://www.fairmondo.de
Zur Unterstützerseite von Fairmondo: http://mitmachen.fairmondo.de/


(Der Artikel wurde uns von der Fairmondo eG zur Verfügung gestellt. Wir begrüßen aus-drücklich dieses Engagement seitens des MMW Bundesverbandes der Cooperationswirtschaft e.V.)

07.02.15

So können Wohnungsbau-Genossenschaften (eigentumsorientiert) – mit WirMarkt - immer attraktiver werden...


Wohnungsbau-Genossenschaften haben meist  – analog Bausparkassen – zwei „Formen“ von Mitgliedern:

A. Mitglieder, die Wohnraum der Genossenschaft nutzen oder über die Genossenschaft Wohneigentum anstreben und aufbauen.

B. Mitglieder, die aktuell (noch) keinen Wohnraum der Genossenschaft nutzen und auch bisher (noch) kein Wohneigentum mit ihrer Genossenschaft aufbauen wollten.

Vereinfacht gesagt, benötigt die Wohnungsbau-Genossenschaft zahlreiche Mitglieder der „Gruppe B“, damit die Aktivitäten zum Ausbau der „Gruppe A“ erhöht werden können.

Bausparkassen bezeichnen diese Menschen als „Freundsparer“. Ohne sie würde das Bausparwesen – in der jetzigen Form – kaum funktionieren können…

Gibt es etwa bei Wohnungsbau-Genossenschaften „2-Klassen-Mitglieder“? Auf den ersten Blick könnte man zu dieser Annahme kommen, wenn man davon ausgeht, dass der genossenschaftliche Wohnraum und die Mietkonditionen dem Förderzweck-Gedanken strikt folgen. …

Im Idealfall hätte das „nutzende Mitglied“ dann einen Vorteil (Miete und Kündigung) gegenüber den Mitgliedern, die keine Wohnung bekommen können oder auch bisher keine angebotene Mietwohnung der Genossenschaft haben wollten. …

Liegt es nicht jetzt nahe, über eine gewisse „Dankbarkeit“ gegenüber den vielen Mitgliedern nachzudenken, die solche „Privilegien“ den „nutzenden Mitgliedern“ erst ermöglichen?

Man wäre schlecht beraten, an den „Privilegien“ zu drehen, sie vielleicht gegen mögliche Rendite „aufzurechnen“ oder in ähnlich negative Handlungen zu verfallen.

Wir meinen, das „Schrauben“ an Mieten oder Renditen der Mitglieder wäre kein guter Einfall. Erstens gibt es so etwas wie „Bestandsschutz“ und zweitens sollte man die Attraktivität der Wohnungsbau-Genossenschaft nicht mindern.

Intelligenter wäre es wohl, einen Weg zu wählen, den „Freund-Sparern“ in der Wohnungsbaugenossenschaft nunmehr VORTEILE anbieten zu können, die ihnen effektiv zeigen, dass es sich lohnt, Mitglied in einer Wohnungsbau-Genossenschaft zu sein.

Geht das – Ist das zulässig? Ist es wirklich möglich, zusätzliche VORTEILE für Mitglieder und Genossenschaft zu erreichen? Solche Fragen werden zu Recht von verantwortlichen Gremien gestellt. JA – Es geht.
Es geht sogar hervorragend! …

Und dafür gibt es – mindestens - 3 hochinteressante Wege!
   
A. Die Wohnungsbau-Genossenschaft gründet eine „Tochter-eG“. Nennen wir sie neutral „Handels-Genossenschaft“. Diese „Tochter-eG“ ermittelt den „Einkaufsbedarf“ ihrer Mitglieder und schließt entsprechende Handelsverträge ab.
VORTEIL 1:
Die Mitglieder kaufen vorteilhaft ein, weil sie Mitglied der Wohnungsbau-Genossenschaft sind.
VORTEIL 2:
Anders als Renditen, sind solche VORTEILE nicht zu versteuern!
VORTEIL 3:
Die Gewinne der „Tochter-eG“ können (fast unversteuert) an die Wohnungsbau-Genossenschaft ausgeschüttet werden und stärken deren Ertrag, der die Rendite erhöht ...

B. Die Wohnungsbau-Genossenschaft ermöglicht ihren Mitgliedern die Nutzung der Zusatz-VORTEILE der WirMarkt eG (denn genau für solche Zwecke wurde sie – auf Initiative der MMW-Verbände) geschaffen.

Die Wohnungsbau-Genossenschaft kann sogar die Wege A+B kombinieren und damit die Attraktivität noch weiter erhöhen!

C. Die Wohnungsbau-Genossenschaft ist daran interessiert, weitere NEU-Mitglieder einzuwerben. Damit kann nicht nur Kapitalabfluss kompensiert werden, sondern es kommt zusätzliches und mehr Eigenkapital herein. Der weitere Aufbau des Wohnbestandes wird gefördert, die Wohnungsbau-Genossenschaft strahlt noch mehr Attraktivität nach innen und außen aus …  

Um genau die vorstehenden Wege A-C zur praktischen Entfaltung durch Wohnungsbau-Genossenschaften bringen, haben MMW und seine Verbände das WirMarkt-Konzept – mit der Gründung der WirMarkt eG -mit initiiert.

Der Grund:
Das Konzept (eigentumsorientierte) Wohnungsbau-Genossenschaft ist hervorragend. Die Umsetzung jedoch nicht immer einfach. Mit Blick auf den FÖRDERZWECK lassen sich einige „Hindernisse“ auflösen. So z.B., den „Freundsparern“ dadurch zu danken, dass man ihnen andere VORTEILE anbietet, die ihnen zeigen, dass es SINN macht, in dieser Gemeinschaft – Wohnungsbau-Genossenschaft – Mitglied zu sein. …  
 

(Auszug aus den WirMarkt – FAQ’s)  

04.02.15

Friseur-Betriebe: Entdecken Sie die Chancen des Handels …

Friseur-Betriebe: Entdecken Sie die Chancen des Handels …

Keine Frage, Friseurbetriebe und Friseurgenossenschaften machen Handelsumsatz, mache durchaus recht erfolgreich.
Sie handeln mit – besser sie verkaufen an ihre Kunden – Produkte, die recht eng am Thema „Friseur und/oder Kosmetik“ sind.
Aber warum sich nur darauf begrenzen?
Friseure sind heute für ihre Kunden „Ratgeber und Profi in Sachen Haare-Schönheit-Wellness …“.
Wenn man diese Profistellung mit allem verbindet, was dazu „handelbar“ ist, wäre das schon ein großer Schritt zum Zusatzertrag.
Und wo hin liefern wir? In die Region, nur an unsere Kunden?
Da ist viel mehr drin. Warum so eingrenzen?
Heute zeigen Shops im Internet, dass Handel „ohne Grenzen“ denkbar und machbar ist.
Aber dazu brauche ich Lager und Logistik. Kann man machen, muss aber nicht sein. Immer mehr Großhändler und auch Hersteller, erledigen das für Sie, so „als ob“ die Ware direkt von Ihnen kommt.
Wer „Meister“ ist in Sachen Schönheit, muss sich keineswegs einschränken. Frage er oder sie nur: Was gehört alles zum Thema Schönheit? Sie kommt von außen, sie wächst von innen, sie berührt den schönen Kopf, die gute Kosmetik, usw.  und sogar die darauf abgestimmte Bekleidung …
Und Handel kann – das zeigt die Entwicklung draußen deutlich – sogar branchenübergreifend erfolgen …
Das muss auch nicht unbedingt über den schon bestehenden Fachbetrieb laufen. Man könnte vielleicht sogar eine "Tochter" gründen, z.B. eine „Beauty Handels eG“
Ein bekannter Fernsehspot würde es so formulieren: „So geht Handel – mit dem du Erfolg hast … weil er zeitgerecht attraktiv abläuft ….“
(Auszug aus den WirMarkt – FAQ’s) 



Handwerks-Betriebe: Entdecken Sie die Chancen des Handels …

Handwerker scheinen ihr Geld damit zu verdienen, dass sie „Handwerks-Stunden“ verkaufen, während der Händler der ist, der den Handwerker beliefert, damit der – mit einem Zuschlag – die verarbeitete Ware dem Handwerks-Kunden in Rechnung stellt.
Dieses Grundmuster gilt etwa ähnlich für alle Handwerks-Branchen …
Ein Stück „Handel“ ist also ehedem im Handwerk schon vorhanden. Nur erfolgt dieser Handel bezogen auf konkrete Aufträge.
Im Mittelpunkt steht nach wie vor der „Stundenverkauf“.
Das gilt übrigens auch für alle Rechtsformen und auch die Unternehmensgrößen scheinen das wenig zu verändern.
Vergleicht man in der BWA eines Handwerksbetriebs jedoch die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse von verkauften Stunden mit denen des Handels, wird – in nicht gerade wenigen Handwerksbetrieben – der Handelsertrag zur „Subventionierung“ des Handwerksertrags mitgenutzt.
Das kann man so machen, wenn man z.B. will, dass die Stundensätze „moderat“ bleiben sollen.
Aus rein unternehmerischer Sicht sollte das jedoch Anlass sein, das „Subventions-Modell“ zu überprüfen.
Gut, Sie wollen die Handwerksleistungen niedrig halten und nutzen dazu den Handelsertrag. Dann spräche doch nichts dagegen, die „Komfortzone“ „Handwerks-Handel“ weiter zu optimieren …
Lassen Sie uns dazu einige Anregungen geben:

a. Sie begrenzen das Handelsvolumen nicht nur auf die konkreten Aufträge, sondern beurteilen grundlegender, was alles zu „Handeln“ wäre, z.B. für andere Handwerksbetriebe.
b. Sie beurteilen die Angebote Ihrer Zulieferer. Sie ahnen den Zuschlagssatz, den die nehmen und der Ihren eigenen Ertrag mindert. …
c. Sie prüfen – von Fall zu Fall – ob Sie wirklich beim Großhandel bestellen müssen oder gar selbst Großhändler werden können.

Viele sagen – sinngemäß:
Dazu fehlt mir die Zeit, der Lagerplatz, die Qualifikation, die Logistik …

Es lohnt sich, bei diesen „Begrenzungen“ genauer hinzuschauen. Inzwischen ist in Sachen „Handel“ einiges in Bewegung geraten.
Lagerplatz und Logistik, ist in vielen Branchen gestern gewesen. Heute bieten zahlreiche Hersteller an, direkt auszuliefern und machen sogar kenntlich, „als ob“ die Ware von Ihnen gekommen sei, bei dem der Kunde bestellt hat.

Und wenn Sie das alles sogar zu sehr zu begrenzen scheint, weil Sie inzwischen wissen, dass „jeder mit allem – egal wohin“ handeln kann, dann schauen Sie z.B., was Sie finden, wenn Sie im Internet z.B. den Begriff „Dropshipping“ googlen.

Auch – neben Ihrem Handwerksbetrieb – über die Gründung einer eigenen Handelsgesellschaft nachzudenken, sich sozusagen ein zweites Standbein zu bauen, könnte interessant werden.

Noch spricht man nur vom „Handel im Wandel“. Sicher wird Wandel auch bald ein Thema vom Handwerk sein (können). Die „3 D – Technik“ deutet es an…

Wenn Sie dann noch den Handel mit einer einfach zu gründenden eG verbinden, würden Sie auch gleich das finden, was jedes Unternehmen gern sieht: Die KUNDEN. Dazu sollten Sie das WirMarkt-Projekt angeschaut haben (www.wir-markt.de oder www.wirmarkt-info.de)