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Hier entsteht - BAUSTEIN für BAUSTEIN - ein zukunftsweisendes Konzept einer Wirtschaft, die MITEINANDER statt Gegeneinander zum Ursprung hat - ganz so wie unser Leben gemeint ist und die NATUR es uns so e f f e k t i v vormacht ... Werden Sie Teilnehmer eines solchen COOPERATIONS-KONZEPTES als aktives Element einer zukunftsfähigen Wirtschaft! ...
Ansätze zur wirtschaftlichen WirKraft-Entfaltung finden sich besonders in Genossenschaften. Aber auch Vereine, Stiftungen, Kirchen oder Parteien nutzen partiell die WirKraft. Das Konzept "Menschen Machen Wirtschaft" basiert auf mehreren Erfolgsbezügen, wie z.B.: Menschen übernehmen mehr Verantwortung - Organisationen vertrauen ihren Mitwirkenden mehr - Die gemeinsame Sichtweise aller Beteiligten ist an den Grundsätzen von Nachhaltigkeit und Ganzheitlichlichkeit orientiert - Die WirKraft wird nach innen und außen gleichermaßen ausgestaltet und entfaltet - Es erfolgt sozusagen ein Paradigmenwechsel vom Gegeneinander zum Miteinander ...

Und wenn Sie eine Genossenschaft schnell und preiswert gründen möchten oder einen passenden Prüfungsverband suchen - sprechen Sie vielleicht mit dem DEGP (Deutsch-Europäischer Genossenschafts- u. Prüfungsverband e.V.
Weitere Informationen z.B. zu den Themen SmartCoop, WirKraft-Werke siehe Homepage des MMW Bundesverband der Cooperationswirtrschaft e.V.

22.11.16

QuantenManagement plus Menschen Machen Wirtschaft



Ziel:
Erfolgreich mit den Instrumenten der QuantenPhysik 
Zitat:
Was kooperiert, hat größere Überlebenschancen. (Prof. Hans-Peter Dürr, Quantenphysiker

Die Frage:

Wir überlegen, ob es Sinn macht, zum jetzigen Zeitpunkt noch eine Energiegenossenschaft gründen?
Wir sind jedoch in unserer Gruppe recht unterschiedlicher Meinung …
Dafür spricht, dass wir eigentlich nicht genug Bürger haben können, die sich aktiv um die Energiewende sorgen und etwas dafür tun wollen.
Dagegen spricht jedoch, dass es einige Zeit benötigt, genügend Geld beisammen zu haben, um eine eigene Energieerzeugung betreiben zu können und wir nicht genau wissen, wie wir viele Menschen ansprechen können, ohne mit gesetzlichen Vorschriften anzuecken …
Außerdem wissen wir auch nicht, wie sich die staatliche Förderung von alternativen Energien entwickeln wird. Schon jetzt wurde dazu einiges erschwert.
Auch haben wir von völlig neuen Entwicklungen bei der Energieerzeugung gehört, die kurz davor stehen, auf den Markt zu kommen, obgleich der Staat nicht unbedingt solche Entwicklungen gern sieht. Diese sollen so effizient sein, dass man eigentlich keine staatlichen Zuschüsse benötigt, um damit Geld zu verdienen …
Wie könnte uns bei solchen Situationen eine Kenntnis zum Quantenmanagement nützen, oder ist das nur für Genossenschaften sinnvoll, die schon länger existieren? …
           

(FragestellerIn – Mitglied einer Initiatorengruppe zur Gründung einer  Energie- Genossenschaft)

Die Antworten – Ein Auszug:

Zunächst geht es darum, was Sie selbst wirklich wollen oder beabsichtigen, dann sollte es erst darum gehen, dass es stabil eine klare Zielausrichtung bei der Initiatorengruppe insgesamt gibt und diese Initiative sowohl Ihr eigenes, wie auch zugleich und das Projekt der gesamten Gruppe wird.
Ist das derzeit so?
Wenn Sie dabei noch „unsicher“ sind, sollten das zunächst korrigiert werden. ….
Denken Sie stets daran, welche Kraft die Gedanken im Quantenprozess haben. Sie sind die wirkliche Grundlage des Erfolgs….
Natürlich gibt es auch noch einige andere Dinge zu berücksichtigen, auf die wir noch eingehen werden, aber zunächst geht es nur um Ihre eigene Zielklarheit und dass diese synchron mit der Zielklarheit der Gesamt-Gruppe ist und bleibt. …
Schauen Sie sich erfolgreiche Startups an, wie z.B. Bill Gates oder Steven Jobs.
Sie hatten keine der Parameter, wie die, die Sie als Ihre Orientierung zur Gründung nennen, auch gab es dort keine staatliche Förderung.

Was Gates und Jobs jedoch hatten, war Leidenschaft und Verlangen, eine bestimmte Absicht zu realisieren. Und diese Leidenschaft war ihre eigene.

Und wenn Leidenschaft der Beweger von Quanten ist und bleibt, ist das die wichtigste Grundlage, um das in Erscheinung zu bringen, was dieser Leidenschafts-Energie entspricht.

Gedanken allein haben zwar auch Kraft, aber diese Gedanken in Kombination mit „Passion“ schaffen erst so etwas wie „unschlagbar“ zu sein. …

Viele Initiatoren begeben sich bereits in der Gründerphase in einen ständigen Wechsel von Sicht auf „Chance“ zu Sicht auf „Skepsis“ oder „Zweifel“. Damit verursachen sie – wir beschreiben das in einem Bild – dass sie ein Auto fahren, bei dem ein Fuß auf dem Gaspedal steht und der andere zugleich auf die Bremse tritt …

Beachten Sie bitte, was Skepsis, genauer betrachtet, eigentlich ist. Sie entsteht ebenfalls durch Gedanken, nur sind diese gegenläufig zum Projektziel. Und oft ist zu erkennen, dass die skeptischen Gedanken (stets eine Form von Angst), sogar viel mehr Emotionen enthalten, wie die allgemeine Gedanken. …

Tritt so etwas ein, sollten Sie die Projektentwicklung zunächst unterbrechen und konsequent versuchen, Erfolgs-Klarheit in der Gruppe zu erreichen.
Nun gibt es bei solchen Initiatoren-Gruppen meist „Mischungen“ von Menschen mit mehr Euphorie und Menschen mit mehr Skepsis. Weil man sich bereits längere Zeit kennt und die Gruppe meint, jeder oder jede Person sei jetzt wichtig, dabei zu sein, wird diese „Dissonanz“ akzeptiert. Manchen meinen sogar, dass ein „guter Coop“ so etwas aushalten müsse. …
Wir vermögen uns dieser Sichtweise nur sehr bedingt anzuschließen. Aus Quantensicht wird damit dem Gruppenprozess erhebliche „Gestaltungs-Energie“ entzogen. …
Wir sagen nun nicht, dass man die „Skeptiker“ ausschließen sollte, sondern wir raten dazu, diese Situation zu thematisieren und mögliche Folgen für den Erfolg offen darzulegen. Ein wahrer Coop findet Wege, den  „Skeptikern“ Hilfestellungen anzubieten, allmählich ihre Ängste aufzugeben.
Vorsicht jedoch damit, bei den „Skeptikern“ „Quantensprünge“ zu erwarten, denn solche „Veränderungs-Sprünge“ haben meist ein kurzes „Verfallsdatum“. Problematisch wäre allerdings, den „dissonanten“ Gruppen-Prozess einfach zu übersehen und den Gründungsprozess fortzusetzen …  
Gedanken jedoch zu akzeptieren, wie „wird schon werden“ usw. könnte, irgendwann ein Trugschluss mit schlechten Folgen sein. …

Es wird immer wieder darauf hingewiesen, wie wichtig in der Gründungsphase eine gute Beurteilung des wirtschaftlichen Umfeldes sei. vor allem Planungen im Hinblick auf mögliche politische und technische Entwicklungen, wie von Ihnen z.B. dargestellt, stehen mit im Vordergrund. …
Abweichend von solchen Meinungen, legen wir weitaus mehr Wert auf eine stabile und durchaus auch euphorische Ausrichtung auf das Projekt-Ziel. Und auch bei den Zielen raten wir, den „äußeren“ Rahmen (z.B. Beförderung der Energiewende) weniger stark zu berücksichtigen, es sei denn, dass dies zu einer Art euphorischer Inspiration führt. Wer aus einer Perspektive von eher „schlechtem Gewissen“ sich an einer Gründung beteiligt, trägt nur wenig zum Erfolgspotenzials des Projektes bei.
Solche Gedanken führen zu keiner positiven „Aufladung“ des neuen Quantenfeldes, das sich gerade in Bezug auf Ihrer Genossenschaft zu bilden beginnt. …

Ein solches (positives) „Quantenfeld“ kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Nehmen wir dazu das Beispiel dem Zuwachs von „Neu-Mitgliedern“, für den Sie wahrscheinlich auch Dritte beabsichtigen einzusetzen.

Dafür bereiten Sie zugleich diverse Aktionen/Materialien vor, erstellen z.B. eine stimmige Homepage, sind in den Social Medias präsent, erstellen Flyer und sind auch in den Medien unterwegs. Mit jeder dieser Aktivitäten führen Sie neue Energie dem Quantenfeld Ihrer Genossenschaft zu. Je mehr dieses „Feld“ mit den wichtigsten positiven Elementen, für die Ihre Genossenschaft steht, ausgestattet ist, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen, die mit der Genossenschaft in Berührung kommen, sozusagen sich dort – gedanklich – einklinken, auch entsprechend positiv die Genossenschaft wahrnehmen.
Ursächlich dafür ist, dass Gedanken quasi wie Magnete sind. Sie ziehen einander an. Und genau diese „Anziehung“ bewirkt, dass sich die Gedanken von Ihrem „Feld“ mit den Gedanken vom „Feld“ des potenziellen Kunden verbinden. Das führt nun nicht dazu, dass Herr oder Frau Kunde, plötzlich genauso wie Sie selbst beginnen zu denken. Es geht um die „Schwingungen“, die sich miteinander verbinden. Und die kann entsprechend „hoch“ sein (was z.B. Vertrauen sein könnte) oder auch niedrig (was z.B. Misstrauen wäre).
Dies ist etwa vergleichbar mit den Frequenzen (Schwingungen) eines Radiosenders. Wenn Sie ihr Radio anstellen, werden nicht erst die Frequenzen erzeugt, die sind auch vorher schon da. Aber indem Sie Ihr Radio anstellen beginnen Sie diese Schwingungen zu empfangen. Mögen Sie diese empfangene Schwingung (Sendung) bleiben Sie bei diesem Sender, passt sie Ihnen nicht, drehen Sie am Sendeknopf und suchen den Sender, dessen Schwingung Ihnen eher passt …

So ähnlich verhält es sich auch mit dem „Quantenfeld“ Ihrer Genossenschaft.

Jetzt ahnen Sie auch, wie wichtig es ist, dass Sie nicht „irgendeinen“ Mittler zwischen Genossenschaft und potenziellem Mitglied haben, sondern das einer ist, der zu dem „Feld“ ihrer Genossenschaft passt.

Natürlich spielt es eine gewisse Rolle, dass Sie vertraglich „verbraucherschutzkonform“ Ihren Außenkontakt zu den Neumitgliedern gestalten. Mindestens so wichtig ist jedoch das Finden von „Gleichklang“ in den Schwingungen zu den Personen, die für Sie die Kontakte anbahnen und tätigen. …

Ein kleiner Hinweis dazu:

Es sollte bei einer (Energie-) Genossenschaft nicht um Kapitalanlage gehen, sondern um Beteiligung. Und was spräche dagegen, dass ein Neumitglied sich zunächst mit kleineren Beträgen an eine solche Beteiligung „gewöhnt“? Wer dann stabil in ein positives „Feld“ Ihrer Genossenschaft integriert ist, wird gut ansprechbar sein, wenn die Genossenschaft ihn oder sie wegen Erhöhung der Beteiligung anspricht, zumal, wenn man das mit ganz konkreten Aktivitäten verbinden kann, wie z.B. dem Kauf einer neuen Anlage, um noch mehr Energie erzeugen zu können …

Das Thema „subventionsunabhängige“ Ertragserfolge mit neuer Energie-Erzeugungs-Technik zu erzielen, sollte so früh wie möglich, auf den „Prüfstand“ gestellt werden. Sicherlich gibt es solche Technik bereits, es ist wohl nur noch eine Frage von relativ wenig Zeit, wann diese am Markt in Erscheinung treten wird. Das „Quantenfeld“ dafür wird täglich größer und immer mehr Menschen treten dazu in eine stabile Beziehung …

Wie verhalten Sie sich – als Initiatoren, Vorstände oder Aufsichtsräte von Genossenschaften in einer solchen Situation?

Eine rein „verstandesmäßig“ erdachte Lösung könnte sich darauf reduzieren, dass Sie nur das einsetzen können, was derzeit auch verfügbar ist.
Aber was wäre, wenn Ihr Verstand nur nicht erkennen kann, dass bereits in recht kurzer Zeit, solche Technik zur Verfügung steht?
Hier haben wir so etwas, was man als „Zwickmühle“ bezeichnen könnte. …
Die „Verstandeslösung“ kennt wohl hier nur 2 Wege. Einer heißt verdrängen, nur jetzt nicht ansprechen.
Ein anderer könnte heißen: Wir warten mal ab mit der Gründung oder mit Investitionen in bestehende (konventionelle) Erzeugungs-Technik.

Jetzt sollten wir uns beginnen an das zu erinnern, dass es so etwas wie einen 6. oder 7. Sinn geben könnte, den die einen als „Bauchgefühl“, die anderen als „Intuition“ und wieder andere als „Inspiration“ bezeichnen würden. …
Nun gibt es bereits zahlreiche Belege dafür, dass wir „unterbewusst“ wesentlich mehr aufnehmen, wie bewusst und wir wollen im QuantenManagement genau diese bedeutsame Kraftquelle „Unterbewusstsein“ für den Führungs- und Gestaltungsprozess erschließen. …

Der Nobelpreisträger für Physik, Bohm, hat bereits vor einiger Zeit eine  für seine Zeit „irre“ Prognose gewagt:
Bohm prognostiziertem dass erfolgreiches Physikstudium in Zukunft damit beginnt, dass vor jeder Vorlesung die Studenten sich in einen „quasi meditativen“ Zustand begeben.
Was könnte Bohm mit seiner Prognose gemeint haben und wie könnte wir so etwas auch für unseren Führungsprozess in Genossen-schaften  nutzbar machen?

Meditation heißt eigentlich nichts anderes, wie den Verstand zu mehr Ruhe zu verhelfen. Unser Verstand ist eigentlich weniger ein „Produzent“ von neuen oder innovativen Gedanken, als vielmehr ein „Prozessor“ (Verarbeiter) für bereits vorhandene Gedanken. Und er fungiert wie ein „Permanent-Magnet“, denn er „zieht“ ständig weitere Gedanken an.
Aber woher kommen diese Gedanken?

Das richtet sich besonders nach unserer aktuellen „Eigenschwingung“ denn unser Verstand ist an das große „Feld“ des Gesamtbewusstseins „angedockt“ …

Und „abschalten“?
Versuchen Sie das einmal – Sie werden sich wundern …

Also sagt Bohm nichts anderes wie, dass – sofern wir von Studenten auch Innovatives erwarten wollen – wir zunächst uns vom bestehenden „Feld“ irgendwie abkoppeln müssen.

Und genau das suchen wir doch in einem optimalen Führungsprozess!

Aber wo „koppeln“ wir dann – möglichst bewusst - an? (Eine interessante Frage, die wir hier aus Zeitgründen aussparen wollen/müssen). 

Im QuantenManagement benötigen wir genau solche Phasen in solchen Situationen. …

Das sollte für das gesamte Team gelten. Es geht hier um eine Art Weichenstellung für die Zukunft und da lohnt es sich allemal, mit allen Teilnehmern/Teilhabern „intuitiv“ und „inspiriert“ ins Gespräch zu kommen.

Schon gewöhnungsbedürftig diese QuantenManagement – oder?

Aber es lohnt sich, zumindest einen kleinen Zeitanteil zur Entscheidungs-Optimierung so zu nutzen, bevor man später einen langen (und oft teuren) Zeitanteil für „Reparaturen“ einsetzen müsste..

Nehmen wir an, intuitiv käme es nunmehr zu einer Lösung. Diese könnte z.B. so aussehen:

Wir stellen bei jeder Investition sicher, dass von Anfang an ein erweitertes „Effizienz-Potenziale“ später integriert werden kann.

Beispiel:

Aktuell wurde das bei einer Energie-Erzeugungs-Technik mit dem Namen „Wärmepumpen-Heizkraftwerk“ (WPHKW) durchgeführt. Zwar war zum Zeitpunkt der Einführung bereits – gemessen an vorhandene vergleichbaren Lösungen – ein recht bedeutsames Effizienz-Potenzial vorhanden, aber man beurteilte, dass im Laufe der nächsten Zeit weitere Effizienz-Potenziale integrierbar sein könnten. Und genau das kommunizierte man offen mit Mitgliedern und Kunden …

Da das so z.B. bei großen Solar- oder Windkraft-Feldern wohl nicht übertragbar ist, könnte man das Investitionsvolumen hier wohl eher „splitten“ …

Einer erfolgsbezogenen Ausrichtung im QuantenManagement würde es nicht entsprechen, wenn Gremienmitglieder in der Genossenschaft mit so etwas wie einem „geheimen Vorbehalt“ arbeiten würden. Das wäre der Fall, wenn man anders nach innen diskutiert, wie man nach außen kommuniziert. So etwas bleibt den potenziell neuen Mitgliedern kaum verborgen oder man bekommt solche Mitglieder, die sich ähnlich verhalten …

Nun wäre es vermessen anzunehmen, jeder bestehenden Genossenschaft zu empfehlen, sich in QuantenManagement zu „trainieren“. Wir sind weit davon, so etwas wie eine „missionieren“ zu betreiben.

Wir sagen lieber:

Wer in seinem eigenen „Quantenfeld“ so etwas spürt, dass viele Dinge nicht mehr so funktionieren wie „früher“ oder wer meint, dass die Dinge immer schneller und unberechenbarer sich zu wandeln scheinen, wird ein „Suchender“ Coop-Manager sein. Er oder sie beginnt sich für Neues zu öffnen. Und mit dieser Bereitschaft besteht eine große Chance, dass er oder sie plötzlich auf die Idee kommt, neugierig auf QuantenManagement zu werden …

Derweilen bauen wir das entsprechende „Quantenfeld“ mit viel Freude und Leidenschaft auf und sagen nicht: Wer zu spät kommt, den ….

Was wir jedoch sagen ist:

SmartCoop und QuantenManagement ergänzen sich sehr gut.

Wer mag, der probiert aus, denn er oder sie kann ja jederzeit zu dem zukehren, was bereits bekannt ist …         



(Zu weiteren Informationen zu QM schauen Sie bitte unter: www.quantenmanagement.de)


QuantenManagement (QM) verstehen, heißt dem Erfolg „Flügel verleihen“. Gerade in Kooperationen ist dieses FührungsInstrument wertvoll wegen der WirKraft-Vorteile. Bei QM kooperiert MMW mit dem QuantInstitut Deutsche Forschungs Cooperation für angewandte QuantenPhysik

Rückfragen bitte an: info@menschen-machen-wirtschaft.de richten.


        

19.11.16

Warum die Methoden der Modernen Quantenphysik, für Genossenschaften und Coop gleichermaßen vorteilhaft sind



Ziel:
Erfolgreich mit den Instrumenten der QuantenPhysik 
Zitat:
Was kooperiert, hat größere Überlebenschancen. (Prof. Hans-Peter Dürr, Quantenphysiker

Die Frage:

Warum sollte gerade in Kooperationen oder Genossenschaften mit den Instrumenten der modernen Quantenphysik gearbeitet werden?
Das trifft doch eigentlich für alle Unternehmensformen zu …
Wir haben in unserem Vorstand darüber intensiv gesprochen. Da wir alle weder Physiker, noch Quantenphysiker sind, würde uns zunächst interessieren, was z.B. sich bei uns ändern ließe, um erfolgreicher zu sein, und zu erreichen, was sie als „WirKraft-Vorteile“ bezeichnen …
Gibt es zu diesem neuen Management-Ansatz auch bereits Seminare, wer biete sie an und welche Vorkenntnisse sind dafür erforderlich?       

(FragestellerIn – Vorstandsmitglied einer EnergieGenossenschaft)

Die Antworten – Ein Auszug:

Sie haben natürlich völlig Recht. Die Instrumente der Quantenphysik in das Management zu integrieren, ist losgelöst von irgendeiner Rechtsform, sie ist sogar losgelöst von Unternehmen. Sie ist allerdings auch für die persönliche Nutzung hervorragend geeignet, wie wir sehen werden….

Der bekannte Quantenphysiker und langjährige enge Mitarbeiter des Nobelpreisträgers Heisenber, Prof. Hans-Peter Dürr, bringt es auf den Punkt: „Was kooperiert, hat größere Überlebenschancen“. Treffender kann man es eigentlich nicht ausdrücken, um die Richtigkeit des Weges zu beschreiben, den MMW geht: Schaffung eines Wirtschaftssektors, der nach kooperativen „Spielregeln“ funktioniert. …
Eigentlich nachvollziehbar, dass es Sinn macht, für diesen Weg auch geeignete Führungsinstrumente zu entwickeln, denn alles, was wir bisher kennen, ist entstanden aus einer Perspektive der Konkurrenz, des „Gegeneinanders“. Dürr stellt jedoch fest, dass eigentlich alles kooperiert und nicht nur auf unserem Planeten, sondern im ganzen Universum. Es scheint wie eine Art „Grundgesetz“ zu sein, dass alles mit Allem kooperativ in Verbindung steht. …

Wer so denkt, beginnt auch zu ahnen, welche Kraft zu erzeugen ist, wenn man – sozusagen – auf den Spuren dieses „Grundgesetzes“ beginnt, sich weitere Gesetzmäßigkeiten anzuschauen, die aus dem „Werkzeugkasten“ der Quantenphysik kommen.

Beginnen wir mit dem sog. Beobachter-Effekt. (Keine Angst, wir werden nicht erwarten, dass Manager – in Zusatzausbildung – ein Physik-Studium absolvieren müssen). Wir konzentrieren aus vielmehr auf die praxisnahe Anwendung solcher Erkenntnisse.

Nehmen wir – beispielhaft an, der Vorstand einer Genossenschaft bereitet das neue Geschäftsjahr vor. Bisher war es selbstverständlich, aus den Erkenntnissen und Erfahrungen der letzten Geschäftsjahre zu beurteilen, wie das neue Geschäftsjahr verlaufen könnte. Dazu wurden Konjunkturprognosen, Kundenpotenziale, Mitarbeiterpotenziale, Anschaffung neuer Maschinen, Software, Marketingaktivitäten, Beschäftigtenzahlen, etc. in Bezug gesetzt und daraus eine Jahresplanung in Zahlen erstellt. Ertragsvorschau und andere Planungsrechnungen – Sie wissen, was gemeint ist. …

Frage:

Worauf richten Sie in dieser Phase Ihr hauptsächliches Augenmerk?
Auf das „Gewesene“ oder auf das was „kommen soll“?

Wir vermuten, dass ein recht hoher Zeitanteil für die Analyse des „Gewesenen“ aufgewandt wird.
Das ist zwar auch an sich schon zu befragen, aber wichtiger noch ist, was Sie in dieser Zeit „gedacht“ und „empfunden“ haben.

Warum?

Dies ist der „Beobachter-Effekt“. Wer meint, dass diese Tätigkeit keinen gestaltenden Einfluss auf die Zukunft hätte, könnte sich irren. Bereits bei dieser Tätigkeit – die ja „jetzt“ stattfindet sind Sie – ob bewusst oder unbewusst ist gleich – dabei diese „Energie“ (Aufmerksamkeit ist Energie) sozusagen in das „Quanten-Feld“ Ihrer Genossenschaft zu geben.
Wir kennen zahlreiche Vorstände, die beim historischen „Aufarbeiten“ nochmals fast in „Zorn“ geraten, über das Verhalten dieser oder jener Lieferanten, Mitarbeiter oder ‚Kunden …

Wie denn sonst?

„Realität“ gibt es nicht in der Form, wie wir das meinen. Das sagt nicht nur Prof. Dürr (Quantenphysiker – siehe Zitat oben), sondern ist gefestigte Meinung in der Quantenphysik allgemein. Die kleinsten Teilchen – genannt Quanten – reagieren sofort auf den Beobachter und beginnen ihre „Arbeit“. Nennen wir das ganz allgemein so: Sie bringen „Realität“ in „Formen“ (daher auch ist auch das Wort Information sehr richtig, was man sieht, wenn man die Schreibweise etwas abwandelt – „In-Form“). Auch der Begriff „Formatieren“ dürfte geläufig sein …

Wenn Sie diesen – ungewollten – „Gestaltungs-Effekt“ vermeiden wollen, sollten Sie die Vergangenheit eigentlich „vergangen“ sein lassen und sie nicht weiter beachten.
Natürlich wollen wir hier nicht empfehlen, vollständig auf „Analysen“ zu verzichten. Wenn Sie sich jedoch der Folgen bewusst werden, beginnen Sie wahrscheinlich anders damit umzugehen.

Wie?

Z.B. indem Sie sich darauf konzentrieren, was im Vorjahr bereits alles positiv gelaufen ist.
Und das, was schlecht gelaufen ist, soll einfach „unter den Tisch“ fallen? Nein, aber es ist schlecht gelaufen – und daran kann nichts mehr geändert werden.
Sie haben aber daraus jetzt Erfahrungen gesammelt, um genau darauf zu achten, dass dies „Schlechte“ im Folgejahr besser läuft.
Mit dieser Haltung fließt Ihre Aufmerksamkeit in die richtige Richtung und Ihre Gedanken beginnen – ganz im Sinne des Beobachter-Effektes – für die Genossenschaft das „In-Form“ zu bringen, was Sie eigentlich wollen.

„Managen“ heißt – was leider oft ausgeblendet wird – das zu tun, was noch nicht ist. Was bereits „ist“, ist nur Verwaltung, niemals aber Management …

Schauen wir uns die Abläufe von Versammlungen an, wo eigentlich viel „WirKraft-Potenzial“ einer Genossenschaft versammelt ist, eine „Generalversammlung“, dann erkennt man unschwer, wie viel „Chancen“ dort einfach „liegengelassen“ werden, weil man glaubt, dass es sinnvoll sei, auf dieser Versammlung „Geschichtsunterricht“ durchzuführen, sozusagen, die Historie wieder aufleben zu lassen.

Macht so etwas, wie Generalversammlung überhaupt – erfolgsbezogen - Sinn?

Ja, sofern man sich auf das konzentriert, was bereits gut gelaufen ist. …

Und wieviel positive Gedanken, besser noch, emotional positiv geladene Atmosphäre erzeugt derzeit durchschnittlich ein Vorstand auf einer solchen Generalversammlung? Zu wenig, würden wir sagen. Schade um die dafür vergebene Chance, um das „Geno-Quanten-Feld“ tüchtig zu stärken.

Vergleichen Sie einmal den Ablauf von Aktionärsversammlungen – wie bei Google oder Apple – mit deutschen Aktionärsversammlungen, in diesem Punkt. Ein erheblicher Unterschied, was das „Klima“ auf diesen Versammlungen betrifft. …

Nun müssen Sie nicht gleich „Goggle“ oder „Apple“ spielen, aber nutzen Sie mal den Blick, um das auf unser Gesagtes zu beziehen. …

Aber der „Rechenschaftsbericht“ des Vorstandes, des Aufsichtsrates oder gar der Prüfungsbericht des Prüfungsverbandes …
Sie alle wären eigentlich Chancen, enorm viel Energie in den „Quanten-Speicher“ der Genossenschaft zu befördern. ….

Was (noch) nicht ist, kann (erst) werden, wenn dafür eine entsprechende Sensibilität besteht. Das gilt natürlich auch für Verbände im Bereich der Genossenschaften …

Wir regen an, zu prüfen, ob Sie künftig Ihr Zusammensein mit den „WirKraft-Akteuren“ (Mitglieder) verstärkter zukunftsorientiert ausrichten. …

Neben den Gremienmitgliedern ist auch jedes Mitglied der Genossenschaft ein recht wichtiger Teil für das „Quanten-Feld“ der Genossenschaft.

Wie das?

Eigentlich ist alles im Universum „Energie“ und „Schwingung. Auch das eine interessante Botschaft der Quantenphysik. Somit sind unsere Gedanken auch sind nichts anderes als Energie. Und die Physik kennt den Grundsatz, dass Energie niemals verloren gehen kann, sondern sich lediglich umwandelt.

Die – nicht unwichtigen – Fragen:

Wo bleiben unsere Gedanken, wenn wir sie „gedacht“ haben? Und wie entstehen unsere Gedanken?
Bemerken Sie jetzt vielleicht einmal, was passiert, wenn Sie Ihr Denken „abstellen“ wollten. Sie werden feststellen, dass das kaum oder nicht gelingt. Wir denken also „permanent“. Aber woran wir denken, ist kein „Zufall“. Es sind die z.B. die Kontraste in unserer Umwelt, die wesentlich den „Denk-Prozess“ am Laufen halten. „Das finde ich gut“ – „das finde ich schlecht“, wir sind irgendwie ständig mit beurteilen und bewerten befasst...Auch Nachrichten oder Werbebotschaft, etc. sowie die Gespräche mit anderen, lassen uns „mitdenken“.

Bitte beachten:

Nur der wenigste Teil von Gedanken ist originär „unser“ oder betrifft „uns“. Die Mehrheit wird unbewusst von uns aufgegriffen, ist aber Teil von anderen. …

Viel spricht dafür, dass es Sinn macht – wie Quantenphysiker annehmen und auch bereits in Experimenten nachgewiesen haben - das Gedanken quasi „magnetisch“ sind, sie „ziehen“ einander an. In dem bekannten Spruch: „Gleich und gleich – gesellt sich gern“, wird das gut zum Ausdruck gebracht. …

Die Folge:

Je besser es Ihnen gelingt, durch Ihre Gremien, Mitglieder und auch Kunden, gleichgelagert positive Gedanken zur Genossenschaft zu erzeugen, wird so etwas wie ein „magnetisches Quanten-Feld“ dieser Gedanken entstehen. Treten Dritte jetzt in irgendeiner Form in Kontakt zu diesem Feld, ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass eine Art „magnetische Verbindung“ zum Gedankenfeld diese Dritten entsteht. Er oder Sie begingen quasi „automatisch“ - wenn sie beginnen an Ihre Genossenschaft in irgendeiner Form zu „denken“ - dass sie zugreifen auf dieses (genossenschaftliche) Quantenfeld und die dort vorherrschende „Energie“ (Gedanken), unbewusst in ihr eigenes Denken integrieren.
Ist das (genossenschaftliche) Quantenfeld nur gering positiv „ausgebaut“ oder gar negativ ausgerichtet, ahnen sie, welche Folgen – so oder so – entstehen. Bei Ihnen ruft dann entweder ein „offener“ Kunde an oder eher ein „verschlossener“ oder skeptischer Kunde. …

Für die Kenner der Quantenphysik ist das kein „Rätsel“ oder „Zufall“. Sie wissen Bescheid und berücksichtigen das in der Unternehmensführung.
Für die anderen Manager ist das eben „nur schade“, und so müssen sie mit viel mehr Mühe, Kraft, Tun und Einsatz das „nachjustieren“, was die Kenner - quasi mühelos - in „Empfang“ nehmen können …

Und die Mitarbeiter?

Dort gilt das Gleiche. Wir bezahlen für Anwesenheit und Leistung mit 100% Gehalt oder Lohn. So weit, so gut.

Nun mal folgender Vergleich dazu:

Der eine Mitarbeiter oder Mitarbeiterin denkt während eines (8 Std.) Arbeitstages in einer freudvollen Laune, während der andere relativ mies gelaunt ist.
Experten nehmen an, dass ein durchschnittlicher Mensch pro Tag (24 Std.) etwa 30.000 bis 40.000 unterschiedliche Gedanken denkt. Ziehen wir 8 Std. Unterbrechung (Schlaf) ab, bleiben noch 16 Std. Fernsehen und andere Impulse könnten dazu beitragen, dass dieser Mitarbeiter außerhalb mehr Gedanken denkt, wie innerhalb der Arbeitszeit. Das dürfte auch abhängig von der Tätigkeit während der Arbeitszeit sein. Ohne das im Einzelnen ausrechnen zu können oder zu wollen, bleibt die entscheidende Frage:

Wieviel der – vermutlich – während der Arbeitszeit „absolvierten“ Gedanken sind davon positiv und wieviel davon negativ.

Oder anders ausgedrückt, wieviel der Gedanken nützen der Genossenschaft wirklich und für wieviel der negativen Gedanke – also solche die der Genossenschaft eher „schaden“ - zahlen Sie sogar Lohn oder Gehalt?
Grob gerechnet – und nach unten gerundet – zahlen Sie etwa für 6.000 Gedanken 100% Lohn oder Gehalt. …
Untersuchungen machen uns nachdenklich, wonach nur ca. 30 % (!) unserer Gedanken wirklich positiv ausgerichtet sind, also das „Quanten-Feld“ der Genossenschaft „bereichern“.
Es lohnt sich wirklich, sich um die Differenz zu bemühen, weil darin ein Teil dessen „verborgen“ liegt, was wir für mehr „WirKraft-Potenzial“ nutzen können.
Ähnlich ist das zu sehen, bei Mitgliedern, die nicht zugleich Beschäftigte sind. Natürlich scheinen die uns kein Geld zu kosten. Aber unzufriedene Mitglieder bringen auch nicht das, was uns nutzen könnte, vor allem nützen sollte und entscheidende Vorteile im Vergleich zu anderen Rechtsformen und „Konkurrenten“ bringen kann. …

Zu Ihrer abschließenden Frage, bezüglich der Seminare.

Ja, es gibt Seminare, jedoch noch keine speziell in Bezug auf Genossenschaften und Kooperationen.
Wir bereiten bei MMW solche Spezial-Seminare vor. Dazu muss man natürlich keine „Vorbildung als Physiker“ haben. Sie sind vor allem anwendungsbezogen ausgerichtet.

Bleibt abzuwarten, wie das Interesse dazu aussieht. Sind Geno-Manager bereit, sich neuen Entwicklungen aufzuschließen, diesmal sogar eine „führende Rolle“ im Vergleich zu anderen Rechtsformen zu übernehmen, oder sollten wir wieder abwarten, bis andere Rechtsformen uns zeigen, wie „Management 2.0“ aussieht?

(Zu weiteren Informationen zu QM schauen Sie bitte unter: www.quantenmanagement.de)


QuantenManagement (QM) verstehen, heißt dem Erfolg „Flügel verleihen“. Gerade in Kooperationen ist dieses FührungsInstrument wertvoll wegen der WirKraft-Vorteile. Bei QM kooperiert MMW mit dem QuantInstitut Deutsche Forschungs Cooperation für angewandte QuantenPhysik

Rückfragen bitte an: info@menschen-machen-wirtschaft.de richten.


22.11.15

Genossenschaft oder Fonds – Verständnis und Verständigung


Veranstaltungsreihe „Genossenschaft trifft Fonds“ des MMW Bundesverbandes Cooperationswirtschaft soll aufklären und Kompetenz zusammenführen.

In der Fondswirtschaft „verdaut“ man die Folgen zahlreicher Regulierungsmaßnahmen des Staates. Sicherlich waren zahlreiche staatliche Eingriffe im Interesse des Verbraucherschutzes gerechtfertigt, über die „Intensität“ und die Folgen wird weiterhin vehement gestritten. Zahlreiche Fonds-Strategen haben bei der Suche nach Alternativen längst nachvollzogen, dass Genossenschaften wahrscheinlich eine interessante Option sein könnten, längst nicht nur dazu dienend, um diesem „Druck“ auszuweichen.  „Heute in Fonds – Morgen in Genossenschaft?“ – eine solche Denkweise wäre jedoch wenig zielführend, sowohl für „Fonds-Strategen“, wie auch für wichtige Teile des Genossenschaftswesens. Denn das würde – zeitversetzt – den Verbraucherschutz erneut auf den Plan rufen. Eine Sichtweise „vertrauensbildender Verständigung“ entspricht dem Anliegen des MMW Bundesverbandes und seiner angeschlossenen Verbände. Spezielle Veranstaltungsreihen, sollen Vertreter beider Gruppen in einen regelmäßigen Diskurs bringen, um nachhaltig Vorteile für beiden Gruppen zu schaffen. MMW nennt das „Intelligente Cooperation“ (SmartCoop), weil beide Seiten – bewusst oder unbewusst – eine Allianz bilden, die entweder für beide Seiten Risiken oder für beide Seiten nachhaltige Chancen beinhalten.

Um den Diskurs zu erleichtern, besonders die speziellen Bedürfnisse und Anliegen der potenziellen „Neu-Genossenschaften und Neu-Initiatoren“ aus Fondsbereichen zu berücksichtigen wurde im MMW Bundesverband eine spezielle Fachgruppe „GrowthGeno“ eingerichtet. „Growth-Geno“ umschreibt, dass „Wachstum“ ein wesentliches Element ist, das diesen Genossenschaftsbereich kennzeichnet. Das bedeutet nicht – so für den MMW Bundesverband dessen Vorstand Gerd K. Schaumann -, dass andere Genossenschaften ohne „Wachstum“ sind. Wachstum bezieht sich besonders auf die Start- und erste Konsolidierungsphase solcher Genossenschaften, in denen die Bildung von Eigenkapital vorrangig ist, um geplante Investitionen realisieren zu können. Der Begriff „Wachstum“ bedeutet auch eine Andersartigkeit des Managements, denn es geht dort nicht – vorrangig - um Fachkenntnis bezogen auf Führung einer der bekannten Genossenschaftsarten, vielmehr sind „Querschnitts-Kompetenzen“ gefordert, die sich aus dem jeweils speziellen Förderzweck ergeben. Eine Agrargenossenschaft, Wohnungsbaugenossenschaft oder Energiegenossenschaft steht in enger Verbindung mit ihren (speziellen) Erfolgspotenzialen. Eine Wachstumsgenossenschaft benötigt jedoch eher ein Wissen über „Chancen-Potenziale“ allgemein. Die Führungs-Kompetenzen einer Wachstumsgenossenschaft sind eher finanzwirtschaftlich ausgerichtet, während das Management einer „Branchengenossenschaft“ besonders betriebswirtschaftliche und fachbezogene Elemente benötigt. Verkürzt könnte man sagen, dass Genossenschafts-Manager einen speziellen Markt kennen mussten, während genossenschaftliche „Wachstums-Manager“ eher „markt-indifferent“ ausgerichtet sind, die Wechselbereitschaft, sozusagen ein „Wandern zwischen den Märkten“ ihrem Management-Bild immanent sind.
Aber auch in einer weiteren Hinsicht hat eine „GrowthGeno“ eine „Spezialität“, wie Herr Haubold (Cooperative Consulting eG und Berater der Fachgruppe) erläuterte: In Genossenschaften gilt die gesetzliche Besonderheit der Verpflichtung zur Mitgliederförderung. Dieser Förderzweck ist jedoch nicht auf „Rendite“ (zuvörderst) ausgerichtet, sondern umfassender zu sehen.
Den Teilnehmer der MMW Auftakt-Konferenz „Fonds oder Genossenschaft?“ in Halle wurden dazu verschiedene Lösungsmodelle aufgezeigt. Da investierende Mitglieder den Förderzweck einer Genossenschaft eher nicht nutzen, könnte – eine von vielen anderen aufgezeigten Lösungsmöglichkeiten darin liegen, vorrangig „renditeorientierte“ Mitglieder im Staus eines investierenden Mitgliedes aufzunehmen.
Der Finanzmarkt-Experte Michael Oehme wies besonders darauf hin, dass das Kleinanlegerschutzgesetz eine „ertragsabhängige Vergütung“ (Provision) für Einwerben von Genossenschaftskapital ausschließt. Das dürfte viele „vertriebsorientierte“ Fonds-Strategen vor „unerwartete“ Probleme stellen. Oehme präsentierte – als beispielhaftes Lösungsmodell -eine verstärkte Ausrichtung auf „Online-Beziehungen“. Die Homepage mag ein Ausgangspunkt sein, die entscheidende Frage ist jedoch, wie werde ich überhaupt wahrgenommen, wie findet man ausgerechnet „mich“ oder „uns“. An einigen Beispielen erläuterte überzeugend Herr Oehme, wie wichtig auch eine professionelle, permanente Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist, ein Handlungssegment, das in dieser Form, sowohl bei Genossenschaften, wie auch bei Fonds, bisher relativ unberücksichtigt geblieben ist.
Herr Evertz (DEUS eG, Berater des Fachbeirates) stellte sein Konzept „Mit Zertifizierung überzeugen“ vor, das für Genossenschaften allgemein, für Growth-Geno im Besonderen von Bedeutung ist, weil damit eine verlässliche Grundlage für potenzielle Neumitglieder geschaffen wird. Das befristet erteilte Zertifikat (des zuständigen Prüfungsverbandes) berücksichtigt vor allem das Grundelement genossenschaftlichen Handels, die Mitgliederförderung.
Den Abschluss der Konferenz bildete ein Diskurs mit genossenschaftlichen Prüfungsverbänden aus dem Organisationsbereich des MMW Bundesverbandes. Hier sollte es vor allem darum gehen, die Prüfungsverbände in Stand zu setzen, verstärkt den Betreuungsaspekt in das Prüfungsgeschehen zu integrieren.
Das Resümee des MMW Vorstandes fasst Gerd K. Schaumann zusammen: Es hat sich gelohnt, frühzeitig aufeinander zuzugehen. Wir setzen auf Cooperation. Das ist am besten zu erreichen, wenn man miteinander direkt kommuniziert. Wir sind sicher, dass offene Worte und wechselseitiger Verständnisbereitschaft, wichtige Grundlage dafür sein, dass „GrowthGeno“ zu einem interessanten Genossenschafts-Element wird und wir freuen uns auf die Herausforderung, zum Gelingen beizutragen, Genossenschaften und Kapitalmarkt zu harmonisieren.
Dazu wird MMW weitere solcher Veranstaltungen anbieten. MMW ist dabei, sich als CoopPartner für „GrowthGeno“ anzubieten. Die notwendige Sach- und Fachkompetenz aufzubauen, wird dabei wesentlich vom MMW-Fachbeirat „GrowthGeno“ getragen werden, in dem bereits jetzt Genossenschafts-Manager und Fonds-Manager – als SmartCoop - eng zusammen wirken.    
Der Fachbeirat „GrowthGeno“ wird seine nächste Fachkonferenz am 27.11.2015 im Raum Dessau-Roßlau durchführen. Adressaten sind vor allem bestehende Genossenschaften, denn auch diese sind tendenziell „GrowthGeno“, oder repräsentieren zumindest einige der Elemente von GrowthGeno. Anmeldungen bitte an: info@menschen-machen-wirtschaft.de