Willkommen

Hier entsteht - BAUSTEIN für BAUSTEIN - ein zukunftsweisendes Konzept einer Wirtschaft und Gesellschaft, das die Vielfalt von kooperativen Chancen darstellt. Wir laden Sie ein, aktiv mitzuwirken, durch Fragen oder Anregungen ...

WirKraft ist auf keine Rechtsform festgelegt. Von Interesse ist ein modernes WirKraft-Konzept besonders für Genossenschaften, Unternehmen, Vereine, Gemeinden, Stiftungen, Parteien, Kirchen/Religionsgemeinschaften ...
Bei der Entfaltung der WirKraft geht es stets um intelligente Kooperationen (SmartCoop). Unsere WirKraft-Experten kommen aus unterschiedlichen Berater-Berufen, Hochschulen und Verbänden. Im Bereich Genossenschaften kooperieren wir mit dem DEGP (Deutsch-Europäischer Genossenschafts- u. Prüfungsverband e.V. Weitere Informationen z.B. zu den Themen SmartCoop, WirKraftWerke siehe Homepage des MMW Bundesverband der Cooperationswirtrschaft e.V.
Folgender Link könnte interessant sein: GenosseschaftsWelt-CoopGo

24.11.17

Institut der Kooperationsforschung (IDKF) und WirKraft-Forschungsinstitut (WKFI) vereinbaren „Forschungs-Coop“.


Auch in der Wissenschaft sollten Kooperationen keine Ausnahme, sondern eher Selbstverständlichkeit  sein. Dies gilt vor allem dann, wenn sich bestimmte Arbeitsbereiche „synchronisieren“ und gemeinsam effektiver durchführen lassen. Am besten funktioniert das, wenn dabei die bisherigen Arbeitsfelder möglichst eigenständig erhalten bleiben.
Ausgehend von diesen Prinzipien hat sich der „Forschungs-Coop“ WirKraft-Forschungsinstitut und Institut der Kooperationsforschung vollzogen.

Das Institut der Kooperationsforschung (IDKW) ist eine eigenständige und unabhängige Einrichtung im Rahmen des MMW Bundesverbandes der Cooperationswirtschaft e.V., MMW ist zugleich Spitzenverband für Genossenschaften und Dachverband für ganzheitliche Kooperationswirtschaft.

IDKF übernimmt eine Beratungsfunktion für die „CoopGo-Bewegung“ und ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates von „GenossenschaftsWelt“.

Erklärte Ziel der neuen IDKF-Struktur ist insbesondere  eine  Vernetzung  nationaler und internationaler, staatlicher und privater Einrichtungen im Umfeld der Kooperationswissenschaften.
Außerdem soll – neben Forschungsaspekten – auch die verstärkte praxisnahe Anwendung und Umsetzung von Kooperationsprojekten einen besonderen Stellenwert bekommen.
IDKF wird sich auch bei innovativen  Reformprojekten beratend einbringen. Neben „CoopGo“ und „We-Q“ sind dies auch spezielle Projekte mit kooperativen Schwerpunkten aus den Bereichen „Startups“,Social Entrepreneur-Ship“, „Entredonneur-Ship“, etc.
IDKF unterstützt auch bei der konzeptionellen Entwicklung neuer WirKraft-Kooperations-Systeme für und in Unternehmen, Vereinen, Parteien und anderen Organisationsformen.  Die Rechtsform der Genossenschaft ist sicherlich dabei – nach wie vor – wichtiger Bezug der Arbeit.
Sowohl WirKraft-Forschung, wie auch IDKF sind jedoch auf Rechtsformen nicht festlegt. Im Mittelpunkt steht stets das Interesse für „Erfolg in und mit Kooperationen“ und das Entwickeln von überzeugenden „Bildern“ (Projekten) die zeigen, dass Kooperationen stets die Prinzipien von Selbstvérantwortung, Selbstvertrauen, Selbstorganisation und Selbsthilfe integrieren muss und die Interessen der teilnehmenden Menschen berücksichtigt sind. Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit sind für Kooperationen wichtiger Bestandteil. Zusammengefasst stehen IDKF und WKFI für: „Faszination – Kooperation“.
Weitere Informationen zu IDKF: www.idkf.de   

            

14.11.17

VitalCoop – CoopGo – WeQ. alles ist dabei : Das Beispiel „Zeolith-Projekt“ zeigt gut, wie aus den „alten“ Genossenschaft-Werten wertvolle „WirKraft-Vorteile“ entstehen können.


Worum geht es?

Zeolith ist nicht nur „einfach“ ein Naturprodukt (Vulkangestein), sondern ein Naturprodukt mit schier unglaublicher Wirkung, in fast allen Bereichen des Lebens. Es dient – ganz allgemein gesagt – zum „Re-vitalisieren“. Und das nicht nur für Menschen. Auch vorteilhafte Nutzungen für Tiere, Böden und viele andere Anwendungsformen, wie Beseitigung von Geruchsbelastungen oder sogar der Ersatz für Salz als Streumittel, usw. sind möglich.

Irgendwie scheint Zeolith so etwas wie ein „Breitband-Allrounder“ zu sein.

Aber Zeolith hat einen entscheidenden Nachteil:

  • Zeolith ist bisher kaum öffentlich bekannt.

Manche vermuten, dass das einen – nachvollziehbaren - (wirtschaftlichen) Grund haben könnte:

  • Denn je mehr Menschen erkennen, wozu dieser „Breitband-Allrounder“ fähig ist, umso weniger könnten all die „chemischen Problemlöser“ (der Industrie) teuer verkauft, zur Anwendung kommen.

Das könnte auch der Grund sein, weshalb Zeolith – bis heute – eigentlich keine wirkliche „Lobby“ hat.

Das sollte jetzt umgehend geändert werden!

Weil MMW alle sinnvollen Formen von „VitalCoops“ unterstützt, ist es nachvollziehbar, sich auch an der Gründung eines „Zeolith-Verbandes“ zu beteiligen.

Die Gründung eines „Zeolith-Verbandes“ ist als solches bereits wichtig genug, denn nur so kann der Nutzen von Zeolith vielen Menschen schneller näher gebracht werden.

Aber es gibt noch einen weiteren, wichtigen Beweggrund, dass MMW sich an einem solchen Projekt beteiligt:

Zeolith könnte hervorragend als Beispiel dafür dienen, welche „WirKraft“ zu entfalten ist, wenn man die genialen Kernüberzeugungen der Genossenschaftsgeschichte, wie:

  • Selbstverantwortung
  • Selbstorganisation
  • Selbsthilfe
  • Selbstbewusstsein

zur Entfaltung bringt.

Dies waren die Grundtugenden der Genossenschaftspioniere, wie Raiffeisen und Schulze-Delitzsch.

Sie haben die Menschen ermutigt, ihr „Schicksal“ selbst in die Hand zu nehmen und das zu tun, was für „s i e“ richtig und nützlich war und nicht was die bestehenden wirtschaftlichen Interessengruppen ihnen zugestehen wollten.

Und wie wir alle wissen, war genau dieser Ansatz sehr erfolgreich!

Eine Ähnlichkeit mit dem Thema „Zeolith“ ist unverkennbar:

  • Seit Jahren berichten im „Netz der Dinge“ (Internet) Menschen und Wissenschaftler über geniale Erfolge mit Zeolith. Sie berichten von großen Vorteilen für Menschen, Tiere Böden und alle Bereiche der Natur.

Wäre dies nicht längst Grund genug gewesen, dass man seitens der Politik alles dran gesetzt hätte, diese Vorteile zu erforschen?

Merkwürdig, dass das nicht geschehen ist – oder?

Welche Wirtschaftsgruppen könnten vielleicht ein Interesse gehabt haben, dass solche Erkenntnisse nicht zustande kamen?

Das könnte neben der Pharma-Industrie (und deren Nutznießer) z.B. auch die Düngemittel-Industrie (und deren Nutznießer) sein.
Pillen und Kunstdünger verkaufen sich zweifellos besser, wenn es keine Alternativen zu geben scheint.

Das ist das Teil des „Spiels von Konkurrenz in Aktion“.
Und die Politik scheint stets mitzuspielen – bewusst oder unbewusst!

Wir sprechen davon, dass „MENSCHEN – für MENSCHEN die Wirtschaft MACHEN“. Und wir sprechen zugleich davon, dass dies kooperativ, also im Miteinander geschehen sollte.

Deswegen liegt es nahe, die genialen Kerninstrumente der Genossenschaftsentwicklung in Sachen „Zeolith“  jetzt in Wirkung zu bringen:

Wenden wir die Prinzipien Selbsthilfe-Selbstvertrauen -Selbstorganisation – Selbstbewusstsein jetzt praktische an, so könnte das heißen:
 
  • Die einen Menschen probieren den Nutzen von Zeolith für gesunde Pflanzen aus,
  • die anderen für gesunde Tiere 
  • die Nächsten testen die Verbesserung des Bodens,
  • und wiederum andere testen das Stallklima

Weitere „Felder“ sind sicherlich ebenfalls zum Testen angesagt:

·         Geruchsbelastungen (Gülle, Deponien, Wohnung) oder der Ersatz von Salz als Streumittel im Winter, etc.

Wer zusätzlich intensiv im „Netz der Dinge“ recherchiert, wird schnell selbst erkennen können, über welche positive Erfahrungen Menschen in Sachen Zeolith berichten – aus allen Bereichen! …

Nochmals an die Erfolge in Sachen Genossenschaften erinnernd:

·         Statt zu warten, bis irgendwelche politische Regungen erfolgen, beginnt man selbst sich zu informieren, zu organisieren und im eigenen Interesse zu handeln.

So gesehen könnte Zeolith dazu dienen – wie vor ca. 200 Jahren die selbstorganisierte Genossenschaftsentwicklung – wiederum etwas epochal wichtiges in  Bewegung zu bringen. …

Nennen wir diese Bewegung vielleicht „VitalCoop“ oder schlicht praktische Wahrnehmung von „Selbstverantwortung für Mensch und Natur“

Genossenschaftler ahnen, dass es sich auch unter „Förderzweck-Vorteilen“ lohnen könnte, gemeinsam mit ihrer Genossenschaft zu prüfen, ob sogar mittels Zeolith der „Förderzweck“ intensiver gestaltet  werden könnte. …
Die genossenschaftliche Landwirtschaft hat bereits damit begonnen, wie die Themen „Gülle“, „Düngung“, „Tiergesundheit“ und „Bodenverbesserung“ zeigen.

Der (umfassendere) „Fördervorteil“ für die genossenschaftlichen Mitglieder könnte in der Landwirtschaft  z.B. so aussehen:

·         Kostenersparnis für Wirtschaftsdünger
·         Mehr Akzeptanz in der Bevölkerung, wenn Geruchsbelästigungen nachlassen (Gülle) und vermutlich das Grundwasser unbelastet bleibt

In anderen Genossenschafts-Bereichen könnte der Förderzweck z.B. eher in Richtung Gesundheit gehen. Neben der natürlichen und preisgünstigen „Entgiftung“ der Menschen, sollten auch Haustiere, Gärten und Pflanzen von Interesse sein.

Sie haben Recht, jetzt drängt sich folgende Frage auf:

  • Woher bekomme ich dieses Zeolith, natürlich in guter Qualität, preisbewusst und mit „Bedienungsanleitung“?

Der Zeolith-Verband ist auf den Weg gebracht und wird mittels eines „Zeolith-ABC“ zu Nutzen und Anwendung informieren. Wissenschaftliche Fachkompetenz (Fachbeirat) und ein Netzwerk von Labors bereiten die Qualitätssicherung vor. Ein Gütesiegel ist in Vorbereitung.

Und die Bezugsquellen?

Die finden Sie ebenfalls bereits im „Netz“. Geben Sie einfach mal den Begriff „Zeolith“ ein. ….
Dort können Sie Zeolith – in kleineren Mengen – für den menschlichen Bedarf bekommen, gleich ob naturbelassen oder als „Medizinprodukt“.

Mit der Firma „Froximun AG“ – sie bietet ein breites Sortiment Zeolith-Produkte als Medizinprodukt an – haben wir einen Kooperationsvertrag geschlossen, der gute Preisvorteile für unsere Mitgliedverbände und deren Mitglieder bietet.  

Die Angebote im Netz sind lediglich auf kleine Mengen ausgelegt.

In der Landwirtschaft, für Gärten, Obst- oder Weinplantagen, für Tiere und Böden, sowie als Streumittel, werden jedoch größere Mengen benötigt.

Auch daran ist gedacht, deshalb hat sich MMW auch an der Gründung einer „Zeolith-Handelsgenossenschaft“ beteiligt.

Zoelith-Verband und Zeolith-Handelsgenossenschaft sind für MMW wichtige „strategische Partner“, um zu zeigen, wie sinnvoll und wirksam „VitalCoops“ funktionieren können, wie das „WIR“ zur Entfaltung seiner „WirKraft“ kommt, und wie „Selbstorganisation“ und „Selbstverantwortung“ praktisch funktionieren, in einer Welt, in der immer mehr Menschen nach immer mehr „Wir-Qualität“          (We-Q) suchen und diese nutzen möchten.

Neue Studien zeigen, dass ca. 86% der Menschen in Deutschland lieber in einer Welt des „Miteinanders“ leben möchten, statt in einer Welt der Konkurrenz und des Gegeneinanders.

Wir haben gezeigt, wie „WirKraft-Felder“ sich z.B. bei einem so sinnvollen und wertvollen Produkt, wie „Zeolith“ erzeugen lassen und funktionieren könnten.

Wen es interessiert, wie „einfache“ Produkte – auch gegen erhebliche Widerstände sich durchsetzen können, der sollte mal unter dem Stichwort „Teekampagne“ im Internet suchen.

Statt von einer „Zeolith-Kampagne“ sprechen wir lieber von einem „VitalCoop“ oder dem „ZeoPlan“.

Weshalb?

Die „Teekampagne“ war ein „Startup“ für „Entrepreneur-Ship“, also für „Einzelunternehmer“.
Ein „VitalCoop“, wie der „ZeoPlan“ ist ein Startup für „Kooperierer“.

Und weil dabei auch eine Menge Lebens-Qualitäts-Vorteile in die Gesellschaft zurückfließen werden, nennen wir das – sofern man dafür ebenfalls ein (wirtschaftliches) „Modewort“ kreieren möchte – „Entredonneur-Ship“.

Wie dem auch sei, jetzt geht es ums MitMachen, um die Übernahme von Selbstverantwortung und „Mut zum Ausprobieren“.

MMW hofft, dass der „VitalCoop Zeolith“ nicht nur viele Nutzer hat, sondern auch in andere Bereiche ausstrahlt, quasi als „Vorbild“ für ähnliche Projekte wirkt.

Wer Leben und Gesellschaft so verändern will, dass sich Wirtschaft mit Sinn und Qualität vereinen, kommt an mehr Selbstorganisation,  Selbsthilfe und Selbstverantwortung eigentlich nicht vorbei.

Wer lediglich auf Politik „wartet“, gibt seine „Verantwortung ab“ und es bleibt alles irgendwie unbefriedigend.

Das ist keine Wertung, nur der Hinweis, dass man dann auch mit Ergebnissen, die man nicht mag, zu Recht kommen muss, wenn man nicht zum (selbstorganisierten) Handeln übergeht. …


27.09.17

Das Beispiel „ZeoPlan“ - Genossenschaften übernehmen ganzheitlich Verantwortung für Menschen, Leben und Umwelt.




MMW und DEGP sehen „VitalCoop“ und „Vital-Faktor“ als wichtiges Unterscheidungskriterium zur Konkurrenzwirtschaft.

Fast 22 Millionen Menschen in Genossenschaften, über 600.000 Vereine, fast 50 Mio. Menschen in Kirchen und Religionsgemeinschaften, über 1,3 Mio. Menschen Mio. Menschen in Parteien, die Republik ist ein riesiger „Coop“ . Auch die ca. 39 Mio. Menschen in Unternehmen wirken bereits – meist noch unbewusst – kooperativ. Zusammengefasst kann man sagen: Deutschland ist ein Land der Gruppen-Coops. Es lohnt sich der Frage nachzugehen, wie es um die Vitalität der Menschen in diesen Gruppen steht, bzw. wie bewusst sich bereits diese Institutionen um die Vitalität ihrer Gruppenangehörigen bemühen.

Im Genossenschaftsbereich scheint dies noch zu wenig ausgeprägt zu sein. Diese Lücke gilt es zu schließen, so Gerd K. Schaumann (Vorstand MMW Bundesverband der Cooperationswirtschaft e.V.) Mit einer entsprechenden Fachtagung sollte das Bewusstsein in Richtung von mehr „Vitalität“ geschärft werden.

Die  Auftaktveranstaltung von MMW – in Gemeinschaft mit dem DEGP Deutsch-Europäischer Genossenschafts- und Prüfungsverband e.V. - richtete sich zunächst an Genossenschaften. Weitere Veranstaltungen werden für Vereine, etc. folgen.

Das Thema der Veranstaltung lautete entsprechend: „Den Vital-Faktor in Genossenschaften bewusst machen und fördern“.

Dabei ging es vor allem um die Besonderheit von Genossenschaften, aufgrund der  gesetzlichen Pflicht - $1 GenG – zur Förderung ihrer Mitglieder.
Festgestellt wurde in den Eingangs-Referaten zunächst, dass - ein weit verbreiteter - Irrtum besteht, dass die Mitglieder-Förderung sich lediglich auf den satzungsmäßigen Unternehmensgegenstand bezieht. Auf den Punkt gebracht, heißt „Förderung“ jedoch:

Alles, was die Mitglieder zu fördern beschließen, ist Teil des Förderauftrags einer Genossenschaft.

Damit war deutlich, dass jede Genossenschaft – sofern es die Mitglieder beschließen und es nicht bereits in der Satzung enthalten ist, jederzeit quasi den „Vital-Faktor“ aktivieren kann.
Und, dass so etwas Sinn macht, darüber berichteten zahlreiche Vertreter von Genossenschaften.
Der Wille allein, reicht jedoch offensichtlich nicht aus, denn die Steuerbehörden haben offensichtlich Schwierigkeiten so etwas steuerrechtlich nachzuvollziehen.

Ein Aufsichtsrat einer Genossenschaft formulierte das so:

Wären unsere Mitglieder Maschinen, wäre es einfacher, denn dann könnten wir problemlos „Pflege- und Materialaufwand“ in die Kosten buchen. Was zunächst nicht nachvollzogen wurde, klärte sich auf. Eine Genossenschaft hatte den „Vital-Faktor“ bereits in Aktion gebracht, indem sie für ihre Mitglieder und Mitarbeiter „BioKost“ zum Verzehr während der Arbeitszeit einkaufte. Das Finanzamt lehnte sowohl die Erstattung der Umsatzsteuer, wie auch das Einbuchen als Kosten ab. Die recht lapidare Antwort lautete, dies seien keine Betriebskosten. …

Dem Vorgang – so waren sich alle Anwesenden einig – muss nachgegangen werden, weitere Genossenschaften sollen ermuntert werden, ähnlich zu verfahren. Erst dann, wenn das Problembewusstsein geschärft ist, so ein Vorstand, kann sich eine solche „Steuersicht“ ändern. Dass dieser Vorgang längst nicht nur Thema von Genossenschaften ist, zeigten auch Hinweise auf andere Unternehmensformen.

Man entschied zunächst, sich darauf zu verständigen, zwischen einem „aufwandsbezogenen“  und einem „gruppenbezogenen“ Förderzweck zu unterscheiden.
Damit wurde gut verdeutlicht, dass „Fördern“ in einer Genossenschaft oder Gruppe nicht unbedingt zu (geldwertem) Aufwand führen muss, sondern es zahlreiche andere (Vital-) Vorteile für Mitglieder /Beschäftigte geben kann.

Ein entsprechendes Beispiel für einen VitalCoop stellte Detlev H. Köhler – bei MMW für den neu eingerichteten  Bereich „Menschen Machen Gesundheit“ zuständig – vor:

Das Projekt „ZeoPlan“.

Bei „ZeoPlan“ geht es um den Einsatz des Naturproduktes ZEOLITH. Dies ist Vulkangestein, dem eine enorm große Wirk-Breite zur Vitalisierung von Menschen, Tieren, Böden, etc. zugeschrieben wird. Zeolith ist trotz vorliegender Belege in der Bevölkerung (noch)  weitgehend unbekannt. Besonders positive Eigenschaften entwickelt Zeolith zur „Entgiftung“.

Weithin unbekannt ist auch, dass tausende von Tonnen Zeolith bei den Reaktorkatastrophen in Tschernobyl, Fukushima und Harrisburg zur Dekontaminierung eingesetzt wurden

Für Köhler und eine Gruppe von Wissenschaftlern war dies Grund genug, um zu diesem Thema weiter zu forschen.

Die Ergebnisse waren „erdrückend“ positiv. Zeolith, so Köhler kann heute als so etwas wie eine „Grundlage zur Vitalisierung“ gesehen werden, besonders wegen seiner besonderen Fähigkeit, zur „Entgiftung“.
Er sieht insbesondere folgende „Vital-Bereiche“ für Zeolith:

·         Menschen (Darmsanierung, Entgiftung)
·         Landwirtschaft(Bodenverbesserung, Gülle, Tierfutter, Stallklima, Streu)
·         Obst- Gemüse- und Weinanbau (Bodenverbesserung, Schimmel-reduzierung)
·         Wohnen, Haushalt (Schimmelreduzierung, Geruchsneutralisierung, Fleckenentfernung, etc.)
·         Streusalzersatz, etc.

Das ließ die Idee zur Gründung einer Einkaufs- und Handelsgenossenschaft für Zeolith und Naturstoffe (Bentonit, etc.). reifen, das „Projekt ZeoPlan“.
Das Ziel der Genossenschaft:
Zeolith zu angemessenen Preisen, in hoher Qualität, zertifiziert, in größeren Chargen vor allem für Wiederverkäufer und Großabnehmer verfügbar zu machen.

Gerd K. Schaumann verglich das Projekt „ZeoPlan“ mit der erfolgreichen „Teekampagne“ von Prof. Faltin. Auch dort ging es darum, mit einfachen Mitteln, eine Idee zu realisieren, in deren Mittelpunkt vor allem die Nutzer standen. Damals, wie auch heute bei „ZeoPlan“, gibt es nicht nur „Unterstützer“, denn es steht viel auf dem „Spiel“, vor allem für diejenigen, die eher Medizin oder Dünger verkaufen wollen.

MMW – so der Vorstand – unterstützt begrüßt diesen Startup besonders deshalb, weil er zeigt, was in Kooperation alles zu bewegen ist und dass Kooperation zugleich „Wertebezug“ bedeutet. Der MENSCH steht – nach innen und außen - im Mittelpunkt der wirtschaftlichen Aktivität und der Coop ist sich seiner Verantwortung gegenüber Leben und Umwelt bewusst.
Gerd K. Schaumann fasst das Ergebnis der Veranstaltung zusammen:

„Moderne Genossenschaften und Kooperationen in vielfältigster Form sind die „Boten“ für eine Wirtschaft des Miteinanders. Wir sind auf gutem Wege zu zeigen, dass der Dominanz von Denken und Handeln im „Gegeneinander“ (Konkurrenz) in Wirtschaft und Gesellschaft, nunmehr Menschen und Institutionen eine wahre Option (Auswahl) angeboten wird.

Wir sind sicher, dass solche Beispiele wie „ZeoPlan“ dazu beitragen, das Bewusstsein für (noch) mehr Selbstverantwortung und Selbstorganisation zu erhöhen.
„VitalCoop“ ist zugleich ein wichtiges Element des WirKraft-Konzeptes, weil damit noch klarer wird, dass der Mensch ganzheitlich im Mittelpunkt des Geschehens steht. VitalCoop ist deshalb auch für Vereine und jede Form von Gruppen (Unternehmen, Kirchen, Parteien, etc.) eine interessante Sichtweise, um Attraktivität und „SogKraft“ zu steigern. Jede Erhöhung des „Vital-Faktors“ in einem Unternehmen wird nicht nur dazu beitragen können, Krankenstände zu reduzieren und Sozialkassen zu entlasten, sondern auch das Betriebsklima befördern. „VitalCoop“ als Marketinginstrument? Worum eigentlich nicht …       

www.menschen-machen-wirtschaft.de                                      September 2017        

Was bitte ist ein „VitalCoop“?


Gern wollen wir das an Beispielen erläutern.
Das Grundprinzip ist recht einfach. Folgende Fragen könnten – um einen VitalCoop zu entwickeln – eine Rolle spielen:

·         Wird nachvollzogen, dass z.B. der Förderzweck in einer Genossenschaft, sich nicht auf den Unternehmensgegenstand begrenzt, sondern weit darüber hinausgehen kann? Kurz gefasst könnte man sagen: Alles, was die Mitglieder als „förderwürdig“ erachten und beschließen, ist zu fördern bzw. förderbar.
·         Sind im Rahmen des Förderzwecks – neben wirtschaftlicher Förderung – auch andere Bereiche angesprochen, die zum Fördern von Mitgliedern oder Beschäftigten von Interesse wären? Die gleichzeitige Berücksichtigung von gesundheitsbezogenen Themen dürfte stets gegeben sein und sollte deshalb auch in jeder Satzung erwähnt werden.
·         Entsprechen die Arbeitsbedingungen im Unternehmen dem Prinzip des menschlich vernünftigen Miteinanders? Leider wird bisher erst sehr selten, in Generalversammlungen - also der Versammlung der Anteilseigner einer Kooperation - über so etwas wie Management- oder Führungsthemen gesprochen, bzw. werden solche Grundlagen für die Genossenschaft beschlossen. Wir wollen hier nicht eingreifen in die „Tagesarbeit“ des Managements. Aber Grundlagen, Grundsätze oder Leitlinien zur Mitarbeiterführung sollten sehr wohl thematisiert und festgelegt werden.
·         Bei aller Erfolgsorientierung, sollte sich eine Kooperation sehr wohl bewusst sein, dass man Teil eines Größeren ist, in eine ganzheitliche Lebensgrundlage eingebunden ist. Hier könnte folgende Frage hilfreich sein zu stellen: „Wie möchte ich gern, dass sich andere Unternehmen in Bezug auf Umwelt verhalten?“  So etwas wie eine „kooperative Vernunft“ sollte schon ab und an in einem Geschäftsbericht eines Vorstandes oder Aufsichtsrates einer Genossenschaft anklingen. Warum eigentlich nicht so etwas auch zum Gegenstand der Prüfung einer Genossenschaft machen, auch wenn es nur freiwillig wäre?

Das sind doch alles Zusatzkosten, die unser Unternehmen noch weniger Chancen im Wettbewerb geben könnten, wie dies bisher der Fall sein könnte. So oder ähnlich, könnten Mitglieder oder Vorstände einer Genossenschaft zunächst denken. Wer jedoch beginnt, Führungsdenken als ein „Konzept der Chancen“, statt eines „Konzeptes der Probleme“ zu sehen, erkennt unschwer, welche Vorteile sich für das Unternehmen ergeben können.
Das beginnt bei der ‚Identifikation der Mitarbeiter mit „Ihrer“ Genossenschaft. Man vollzieht jetzt sehr gut nach, dass es einen Unterschied macht, ob man in einem kooperativen Unternehmen arbeitet, oder in einem Unternehmen, das ständig nur Vorteile zugunsten der wenigen Eigentümer sieht und den Menschen (be-) nutzt, solange die Situation es erfordert. Das kann sich durchaus in Bezug auf „Ausfalltage“ (Krankheit, etc.) so oder anders bemerkbar machen.
Noch dominiert in unserem Lande der Gedanke von Konkurrenz und „Gegeneinander“. Und dieses Konkurrenzdenken macht sich auch innerbetrieblich bemerkbar. Der Unterschied zwischen einer Genossenschaft und einem „Konkurrenz-Unternehmen“ ist gesetzlich sogar festgeschrieben: Genossenschaften müssen ihre Mitglieder fördern, denn das ist ihr wesentliches Unterscheidungskriterium zu einem Konkurrenzunternehmen. Und wie bereits einleitend ausgeführt, wird diese Förderung durch die Mitglieder festgelegt.
Themen wie „Gesundheit“ und „Arbeit“ sollten problemlos erkannt und in einem kooperativen Unternehmen zufriedenstellend gelöst sein. Das nenne wir die „innere Sog- oder WirKraft“.
Nicht gleich ganz einsichtig dürfte sich die Verpflichtung gegenüber der Umwelt darstellen. Eigentlich ergibt sich das bereits zwangsläufig, denn die Mitglieder einer jeden Kooperation sind auch zugleich Menschen, die diese Umwelt nutzen. Wir wollen dies hier nicht weiter ausführen und uns auf einen wichtigen Hinweis beschränken: Unternehmen erkennen zunehmend, wie immer mehr Kunden darauf achten, wie ein Unternehmen seine Verantwortung zur Umwelt sieht. Wer sein Selbstverständnis zur Umwelt-Verantwortung gezielt kommuniziert – wir nennen das die „äußere Sog- oder WirKraft“, kann sich über treue Kunden und über stetigen Kundenzuwachs freuen. Es gibt heute bereits einige Verbände, die dafür Zertifizierungen anbieten. Es soll auch bereits Genossenschaftsverbände geben, die dies ebenfalls tun. Gern gibt Ihnen die Redaktion GenossenschaftsWelt dazu geeignete Hinweise.   


Quelle: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von www.genossenschaftswelt,de       

06.09.17

WirKraft + QuantenManagement = So Machen Menschen Wirtschaft




Wenn sich Strukturen und Menschen optimal aufeinander abstimmen, entstehen die effektiven WirKraftFelder ...

(„Realität wird durch Beobachtung geschaffen“ - Niels Bohr, Nobelpreisträger)

Kooperation – auch modern als „We-Q“ oder „WirKraft“ bezeichnet - ist bisher kaum wirklich erforscht. Wer meint, dass man an Universitäten diesem wichtigen Element wissenschaftlich auf der Spur sei, könnte sich irren: So etwas wie Kooperations-Forschung scheint es einfach nicht zu geben. Das klingt unglaublich, ist aber wohl so. Das sollte sich bald ändern, denn „Kooperation scheint ein neuer „Mega-Trend“ zu sein (Peter Spiegel, „WeQ – More than IQ“) sein. …

Derzeit gibt man sich – eher oberflächlich und durchaus einsichtsvoll  - mit der Annahme  zufrieden , dass eine „Bündelung“ von Kraft (Teilnehmer mit ähnlichen Intentionen) zu einer größeren Gesamt-Kraft führt. Und irgendwie scheint auch die „Hoffnung“ dabei anzuklingen, dass dies quasi automatisch erfolgt, wenn dabei nur der „Rahmen“ (Struktur)stimmt.

Wenn es diesen „Automatismus“ wirklich per se gäbe, dann müssten eigentlich  alle Kooperationen allen „Nicht-Kooperationen“  erkennbar überlegen sein. Diese These lässt sich kaum – bisher – in der Praxis nachvollziehen und führt dann u.a. dazu, dass kooperative Strukturen, wie Genossenschaften (noch) nicht als „Erfolgs-Modelle“ mit starker „Sog-Kraft“ wahrgenommen werden.

Um nicht missverstanden zu werden: Wir erkennen den Sinn eines kooperativen Trends natürlich an und sehen darin sehr wohl eine wohltuende Umkehr vom dominanten Konkurrenz-Denken, mit einer eher gleichgültigen Haltung gegenüber dem, was durch oder mit dem „“Erwirtschaften“ geschieht. Die Annahme, dass Konkurrenz zur Auslese der Besten führt, funktioniert nur bedingt und nur dann wenn Werte und Qualitäten verbindlicher Bestandteil des „Ego-Handelns“ werden könnten. ….

Es wäre sehr kurzsichtig zu meinen, dass „Konkurrenz-Denken“ nur auf Institutionen wie Unternehmen begrenzt ist. Wir erleben sie in fast allen Bereichen der Gesellschaft, besonders im Sport und natürlich auch in der Politik. Eine Wahl ist nicht nur einfach eine „Wahl“, sie ist ein „Wahlkampf“ und am Ende gibt es stets „Sieger“ und „Verlierer“. Die gesamte Gesellschaft scheint, auch wenn dies gern anders dargestellt wird, ein einziges „Wettbewerbs- und Auslese-Spiel“, das mindestens bereits in der Schule „kultiviert“ und „trainiert“ wird.

In einem solchen Umfeld zu meinen, dass durch Vertrag oder Satzung, eine optimale Kooperation entsteht, ist mehr als kühn. Die Teilnehmer werden zwar ihr Verhalten anpassen, aber sie sind dadurch noch längst nicht in der Lage, die gewünschte „WirKraft“ auch zu erzeugen. ….

Aber genau darum muss es eigentlich gehen. Ganz allgemein wollen wir das als „Erfolgs-Erwartung“ bezeichnen. Der Begriff „Erfolg“ dient hier lediglich als das, was mittels der Kooperation „besser“ erreicht werden soll. Das kann materiell, sozial oder auch kulturell sein und wird letztlich durch die Teilnehmer vorab entschieden.
Worum es hier vor allem geht, ist zu erkennen, dass durch die Bildung einer „Gruppe“ nicht zugleich auch die (optimale) „WirKraft“ dieser Gruppe geschaffen ist. Eine Genossenschaft „gegründet“ zu haben, ist etwas völlig anderes, wie eine Genossenschaft in „Wirkung“ zu bringen, d.h. die kooperativen Chancen in kooperative Erfolge umzuwandeln.

Um das zu Erkennen und aus formalen Strukturen nunmehr auch „Erfolgs-Strukturen“ entstehen zu lassen, bedient sich das WirKraft-Konzept u.a. der Erkenntnisse und Methoden der Modernen Quantenphysik.

Der Einwand, dass „Quantenphysik“ zu kompliziert sei oder man nicht erwarten könne, dass Manager, gar Teilnehmer von Kooperationen so etwas verstünden, ist nachvollziehbar, aber nicht gerechtfertigt. Wir wollen das an den zwei gängigen Grundlagen der Quantenphysik – vereinfacht – erläutern.

Beginnen wir mit dem sogenannten „Beobachter-Effekt“.
Dieser sagt – verkürzt – aus, dass kein Forscher, Manger, kein Mensch etwas „neutral“ beobachten kann. Seine Absicht – die er/sie mit der Beobachtung verbindet, hat maßgeblichen Einfluss auf das Ergebnis oder Geschehen, das in Erscheinung tritt. So etwas wie „neutrales Beobachten“ gibt es einfach nicht. Die Gedanken jedes Menschen sind anders und zugleich „interessengeleitet“.
Übertragen wir diese Erkenntnis auf die teilnehmenden Menschen einer Kooperation, z.B. einer Genossenschaft, erkennen wir leicht, wie wichtig z.B. folgende Grundlagen sind:

·         Absolute Zielklarheit jedes Teilnehmers.
·         Synchronisierung der Zielklarheit aller Gruppen-Teilnehmer im Hinblick auf Gruppen-Zielklarheit auf höchstmöglichem Niveau.
·         Ständige „Messung“ von Abweichungen und ergreifen von geeigneten „Instrumenten“ zur Wiederherstellung höchstmöglicher Gruppen-Synchronisation. …

Damit wird deutlich, wie wichtig Kompetenzen wie z.B.:  Kommunikation, Offenheit oder Empathie für die Bildung von WirKraft-Feldern sind. Die Quantenphysik dient hier vor allem dazu, solche (bisher oft aus Unkenntnis verkannten) Bedeutungen nachvollziehbar zu machen.
Jetzt wird auch deutlich, dass „Betriebsklima“ mehr als nur ein „schicker“ Satz in einer Unternehmensbroschüre sein muss. Er muss gelebt und erlebt werden und allen Teilnehmern muss dessen Bedeutung für den kooperativen Gesamterfolg nachvollziehbar sein.
Wir nennen das, das „WirkKraft“ aus WirKraft entstehen zu lassen („WirKraft-Felder“).

Von weiterer Bedeutung ist die Erkenntnis, dass die kleinsten Teilchen (Elektronen, Photonen, Neutronen, Elektronen, Quanten), sozusagen die Gestalter von Realität, stets miteinander „verschränkt“ sind und dies auch immer bleiben („Quantenverschränkung“).
Vereinfach ausgedrückt:
Vergleichbar mit Personen, die sich auf ewig die Hände reichen, obwohl sich z.B. die eine Person in Hamburg aufhält und die andere sich gleichzeitig auf einem Flug nach Tokio befindet. Alles, was jemals „Energie-Kontakt“ hatte, bleibt für ewig „quantenverschränkt“.

Das scheint irgendwie fast nach „Telepathie“ zu klingen. Für einen Quantenphysiker ist „Telepathie“ längst keine Überraschung. Für Manager und Teilnehmer einer Kooperation schon – oder?

Wer das Prinzip kennt und – mittels geeigneter Methoden anwendet – vermeidet (negative) Überraschungen und kann durchaus systematisch darauf aufbauend „WirKraft-Felder“ erzeugen und in „Wirkung“ (WirkKraft) bringen. Wer sich das nächste Mal über ein Mitglied der Gruppe oder auch einen Kunden oder Lieferanten „ärgert“ sollte wissen, was das bedeuten könnte. Wer so etwas als „Chance“ definiert und daraus unternehmerische Entscheidungen ableitet,  hat Quanten-Management verstanden. Es macht also überhaupt keinen Unterschied, ob wir etwas Negatives nur denken oder dies aussprechen, die Wirkung ist eigentlich gleich, nur dass unsere (begrenzten) Sinne dies eben nicht erkennen und die meisten Manager dies deshalb ignorieren.

Nicht unerwähnt lassen wollen wir weitere grundlegende Gesetzmäßigkeiten der Quantenphysik, die sog. Nicht-Lokalität (ein subatomares Teilchen kann zugleich nicht nur an einem, sondern an mehreren Orten gleichzeitig sein) und die sog. Unschärfe-Relation (entweder der Ort eines subatomaren Teilchens kann gemessen werden oder seine Geschwindigkeit – niemals jedoch beides gleichzeitig).

„Nicht-Lokalität“ kann z.B. bedeuten, dass es möglich ist, an mehreren Orten zugleich „präsent“ zu sein. Das ist nicht unbedingt „physisch“ gemeint, aber durchaus „mental“. Nehmen wir die in Gruppen nicht unübliche Trennung von „in der Gruppe denke und rede ich so, außerhalb der Gruppe anders“. Das Phänomen „angepasstes Verhalten“ scheint hier durch. Ist so etwas Gruppenmitgliedern oder Managern nicht bekannt, schafft das durchaus „Reibungsverluste“ und mindert die „WirKraft“.

„Unschärfe-Relation“ zeigt uns recht deutlich, wie schwierig es ist, über alle notwendigen Informationen jemals verfügen zu können. Informationen sind stets nur eine „Momentaufnahme“, sie sind sozusagen „vorläufig“ und deshalb wenig geeignet, um drauf längerfristige Entscheidungen aufzubauen. Was heute „richtig“ sein kann, könnte sich bereits morgen als das Gegenteil erweisen … Die Benutzung der Vokabel „vorläufig“ könnte uns viel Arbeit und Geld für die Erstellung von „belastbaren“ Prognosen ersparen. Die Relativität von (längerfristigen) Business-Plänen findet hier ihre Begründung.

Sollte QuantenManagement nun das „konventionelle“ Management ersetzen? Eine wirklich interessante Frage – oder?
Sie mag noch so interessant sein, dürfte aber bereits daran scheitern, dass Manager auch „nur“ Menschen sind und für Menschen ist solches Denken schlichtweg ungewohnt, mag es auch noch so effektiv und wirksam sein. Menschen haben ihr Leben lang geglaubt, das nur das, was ihre Sinne wahrnehmen (sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken) „Realität“ ist. Schon die kleine Öffnung, statt „ist“ jetzt „vermutlich“ oder „sein könnte“ zu sagen, bereitet den meisten Schwierigkeiten.  Wir gehen deshalb eher von einem sukzessiven Wandlungsprozess aus.

Dies ändert jedoch nichts an den grundlegenden Gegebenheiten:

·         Der Wandel vom „I-Q“ zum „We-Q“ geschieht zwar langsam, aber unaufhaltsam. Kooperation nicht Konkurrenz, entspricht dem Menschsein. Prof. Bauer nennt das „Das kooperative Gen“.
·         „We-Q“ benötigt eine entsprechende „Führungs-Grundlage“. Das „Managen“ in und von Gruppen lässt sich mit „Konkurrenz-Methoden“ nicht (dauerhaft) realisieren.
·         „We-Q plus QM (QuantenManagement) ist geeignet, um Kooperationen zu noch mehr „Sog-Kraft“ zu verhelfen, weil nunmehr ein Weg beschritten wird, der sozusagen Erfolg quasi unvermeidlich werden lässt, denn es entstehen – unter Einbeziehung des „Turbos“ Quantenphysik -  die effektiven „WirKraft-Felder“, die jeder Form von Konkurrenz – in allen Belangen – überlegen sind.

Eine Wirtschaft, die Kooperation ignoriert, wird auf Dauer die Akzeptanz der Menschen verlieren und eine Kooperation, die ohne Einbeziehung der Grundlagen von Quantenphysik arbeitet wird unteroptimal bleiben, bis sie bereit ist auch die Potenziale von Quantenphysik zu integrieren …      


26.05.17

Kodex Kooperation - Warum Kooperation bedeutsam ist




„Kodex Kooperation“

Thesen für eine Neue Reformation 

1.
Der Ursprung der Schöpfung, auch Evolution oder von vielen Menschen Gott genannt, ist bedeutsam.
2.
Wir Menschen sind bedeutsamer Teil unserer Schöpfung.
3.
Unsere Natur ist bedeutsamer Teil unserer menschlichen Existenz.
4.
Unsere Zellen sind bedeutsamer Teil von uns Menschen.
5.
Unsere gesamte Welt  ist ein bedeutsamer Teil der gesamten Schöpfung.
6.
Das Grundprinzip von allem, was bedeutsamen ist, heißt: Miteinander (Kooperation).
7.
Die Schöpfung, das Bedeutsame,  kooperiert mit uns Menschen.
8.
Die Natur, das Bedeutsame,  kooperiert mit uns Menschen.
9.
Körper und Zellen, das Bedeutsame,  kooperieren mit uns Menschen.
10.
Das führt zu der Einsicht: Wenn das Bedeutsame nicht kooperieren  würde, könnte keine dauerhafte Existenz möglich sein, gäbe es keine Menschen.
11.
Das Bedeutsame kooperiert, weil es intelligent, bewusst und kraftvoll ist.
12.
Das Bedeutsame stellt keine Bedingungen, erwartet auch keine
„Gegenleistungen“; es kooperiert, weil Kooperation das Prinzip ist.
13.
Wie die Kooperation, so ist auch die Freiheit ein Prinzip der Schöpfung.
14.
Deshalb kann jeder Mensch wählen, ob er von seiner Freiheit Gebrauch machen will, vorübergehend  auf eine Kooperation mit dem Bedeutsamen zu verzichten.
15.
Die Mächtigen und Eliten, erkannten, welche Vorteile es für sie hätte, wenn Menschen glauben würden, auf Kooperation mit dem Bedeutsamen zu verzichten.
16.
Diesem Konzept gaben sie den vielversprechenden Namen „Konkurrenz“ und machten den Menschen glauben, dass nur so jeder Mensch frei sein könne.
17.
Fortan sah sich jeder Mensch zu allem Bedeutsamen (Schöpfung, Natur, Körper) zu anderen Menschen, anderen Ländern in „Konkurrenz“.
18.
Die „Erfindung“ der „Konkurrenz“ wurde vehement wissenschaftlich versucht zu begründen. Es wurde die Annahme verbreitet, dass wir Menschen „unwürdig“ und „unfähig“ seien, selbst - mit dem Bedeutsamen und wie das Bedeutsame - zu
kooperieren. Angst, Misstrauen, Unwürdigkeit und „Opferrollen“,  waren und sind die Folgen dieses Denkens.          
19.
Das „Weltbild der Konkurrenz“ kann jedoch nur funktionieren, wenn es Eliten und Institutionen gibt, die Menschen glauben machen, zu wissen, wie Leben - trotz fehlender Kooperation – funktioniert.
20.
So entstanden die Eliten, die in unterschiedlichsten Bereichen definierten, was „richtig“ oder „falsch“ für die Menschen sei.
21.
Sie versprachen viel, hielten jedoch nur das, was ihnen nützte und riskierten in ihrer Selbstherrlichkeit, uns an das Ende aller Evolution zu führen, denn „Konkurrenz“ heißt letztendlich: „Abwenden von aller Schöpfung“:
·         Sie versprachen Freiheit, schufen aber Kontrolle.
·         Sie versprachen Gleichheit, schufen aber Ungleichheit.
·         Sie versprachen Frieden, erzeugten jedoch Kriege.
·         Sie versprachen Brüderlichkeit, erzeugten jedoch Angst und Misstrauen.
·         Sie versprachen Gleichheit, erzeugten jedoch Ungleichheit.
·         Sie versprachen Gesundheit, verdienten jedoch an Krankheit.
·         Sie versprachen Vertrauen und Transparenz, erzeugten jedoch Misstrauen und Bespitzelung.
·         Sie versprachen Lebensqualität, erzeugten jedoch Oberflächlichkeit, Stress, viel Überflüssiges, wenig Wesentliches.
22.
Dies sind keine „bedauerlichen Fehlentwicklungen“, diese sind  Zwangsläufigkeiten des  „Konzeptes Konkurrenz“.          
23.
Konkurrenz kennt keine wahre Gleichheit, keine wahre
Brüderlichkeit, keine wahre Freiheit und keine wahre Lebensqualität. Konkurrenz bevorteilt stets die Eliten.
24.
Es ist verständlich, wenn die Eliten alles tun, den „Tanz um ihr goldene Kalb“ aufrecht zu erhalten. Es ist deshalb auch verständlich, wenn sie alles tun werden, um uns Menschen davon abzuhalten, Kooperation statt Konkurrenz zu wählen.
25.
Konkurrenz mag zu bestimmten Zeiten durchaus wichtig sein, sie ist dennoch niemals bedeutsam, denn sie entspricht nicht dem Prinzip der Schöpfung.
26.
Wird von dem bedeutsamen Schöpfungsprinzip „Kooperation“ abgewichen, z.B. um damit das ebenfalls bedeutsame Prinzip der Freiheit zu stärken, kann dies nur ausnahmsweise und vorrübergehend geschehen.
27.
Dieses Abweichen muss entsprechend begründet werden und kann nur zeitlich begrenzt sein. Fallen die Begründungen für ein vorübergehendes Abweichen von dem bedeutsamen „Prinzip Kooperation“ weg, ist umgehend wieder zu dem bedeutsamen „Prinzip Kooperation“ zurückzukehren.
28.
Die bedeutsamen Schöpfungsprinzipien, Freiheit der Menschen und Kooperation nach innen und außen, sind fortan in jeder Verfassung zu verankern. Diese Prinzipien gelten für alle Gesetze und alles staatliche und private Handeln aller Menschen. Es sind unverzichtbare Menschenrechte und können von allen Menschen eingeklagt werden.
29.
Der immer lauter werdende Ruf der Menschen nach mehr Kooperation zeigt, dass immer mehr Menschen bewusst wird, dass nur Kooperation das wahre  Konzept ist, das schöpfungskonform ist und deshalb allen Menschen wirklich dient.
30.
Der Begriff „2.Reformation“ ist angemessen , weil es nunmehr
darum geht, den Menschen das zu geben, was Martin Luther vor 500 Jahren bereits erkannte als er sagte: 
„Darum weg mit allen jenen Propheten, die den Christen predigen: "Friede, Friede", und ist doch kein Friede“ (These 92)
31.
Das Anliegen von Martin Luther ist heute aktueller denn je.
Heute würde Martin Luther es wohl so formulieren:
„Darum weg mit all jenen Eliten, die den Menschen predigen: „Friede, Friede“, und es ist doch kein Friede“, weil Gegeneinander niemals „Frieden“ bringen kann.
32.
Martin Luther wusste, dass wahrer Friede nur dann wirklich entstehen kann, wenn die Menschen konform mit den Prinzipien der Schöpfung sind. Nur Miteinander – d.h. Kooperation -, niemals Gegeneinander – d.h. Konkurrenz - ist konform mit der Schöpfung und deshalb bedeutsam.
33.
Kooperation ist die „Wiedervereinigung“ mit den wahren Gesetzen der Schöpfung. Sie  ist  die Rückkehr zum Bedeutsamen. Erst wenn wir beginnen, den Schöpfungsprozess zu verstehen und allseits ein Leben in Kooperation zu führen, beginnen wir selbst ein Leben in Frieden und Freude zu führen. Wir leben dann alle wahrhaft bedeutsam!


Reformation – Kooperation heißt verkürzt gesagt:

„Wir kommen jetzt dem Leben entgegen!“




Hinweis: „Deutscher KooperationsRat“  ist eine Bewegung von Menschen für Menschen. Sie alle eint die Einsicht und das Gefühl, dass die wirklich bedeutsamen Themen in unserem Land entweder bewusst ausgeklammert, verdrängt oder nur sehr oberflächlich behandelt werden. Bedeutsam sind vor allem Themen, die mit dem Sinn oder der Qualität des Lebens, sowie einer hoffnungsvollen und freudvollen  Perspektive für alle Menschen aller Generationen zu tun haben. Gern wird von „Wir“ gesprochen, wird aber selten so gemeint. Die Reformation hat vor 500 Jahren bedeutsame Veränderungen angebahnt, die sich bewährt haben. Jetzt scheint die Zeit gekommen, erneut über bedeutsame Veränderungen oder Reformationen gemeinsam nachzudenken und gemeinsam solche auf den Weg zu bringen. Uns eint die Erkenntnis, dass alle Menschen das Volk sind, für das und durch das alles Bedeutsame zu entscheiden ist.