Willkommen

Hier entsteht - BAUSTEIN für BAUSTEIN - ein zukunftsweisendes Konzept einer Wirtschaft und Gesellschaft, das die Vielfalt von kooperativen Chancen darstellt. Wir laden Sie ein, aktiv mitzuwirken, durch Fragen oder Anregungen ...

WirKraft ist auf keine Rechtsform festgelegt. Von Interesse ist ein modernes WirKraft-Konzept besonders für Genossenschaften, Unternehmen, Vereine, Gemeinden, Stiftungen, Parteien, Kirchen/Religionsgemeinschaften ...
Bei der Entfaltung der WirKraft geht es stets um intelligente Kooperationen (SmartCoop). Unsere WirKraft-Experten kommen aus unterschiedlichen Berater-Berufen, Hochschulen und Verbänden. Im Bereich Genossenschaften kooperieren wir mit dem DEGP (Deutsch-Europäischer Genossenschafts- u. Prüfungsverband e.V. Weitere Informationen z.B. zu den Themen SmartCoop, WirKraftWerke siehe Homepage des MMW Bundesverband der Cooperationswirtrschaft e.V.

06.09.17

WirKraft + QuantenManagement = So Machen Menschen Wirtschaft




Wenn sich Strukturen und Menschen optimal aufeinander abstimmen, entstehen die effektiven WirKraftFelder ...

(„Realität wird durch Beobachtung geschaffen“ - Niels Bohr, Nobelpreisträger)

Kooperation – auch modern als „We-Q“ oder „WirKraft“ bezeichnet - ist bisher kaum wirklich erforscht. Wer meint, dass man an Universitäten diesem wichtigen Element wissenschaftlich auf der Spur sei, könnte sich irren: So etwas wie Kooperations-Forschung scheint es einfach nicht zu geben. Das klingt unglaublich, ist aber wohl so. Das sollte sich bald ändern, denn „Kooperation scheint ein neuer „Mega-Trend“ zu sein (Peter Spiegel, „WeQ – More than IQ“) sein. …

Derzeit gibt man sich – eher oberflächlich und durchaus einsichtsvoll  - mit der Annahme  zufrieden , dass eine „Bündelung“ von Kraft (Teilnehmer mit ähnlichen Intentionen) zu einer größeren Gesamt-Kraft führt. Und irgendwie scheint auch die „Hoffnung“ dabei anzuklingen, dass dies quasi automatisch erfolgt, wenn dabei nur der „Rahmen“ (Struktur)stimmt.

Wenn es diesen „Automatismus“ wirklich per se gäbe, dann müssten eigentlich  alle Kooperationen allen „Nicht-Kooperationen“  erkennbar überlegen sein. Diese These lässt sich kaum – bisher – in der Praxis nachvollziehen und führt dann u.a. dazu, dass kooperative Strukturen, wie Genossenschaften (noch) nicht als „Erfolgs-Modelle“ mit starker „Sog-Kraft“ wahrgenommen werden.

Um nicht missverstanden zu werden: Wir erkennen den Sinn eines kooperativen Trends natürlich an und sehen darin sehr wohl eine wohltuende Umkehr vom dominanten Konkurrenz-Denken, mit einer eher gleichgültigen Haltung gegenüber dem, was durch oder mit dem „“Erwirtschaften“ geschieht. Die Annahme, dass Konkurrenz zur Auslese der Besten führt, funktioniert nur bedingt und nur dann wenn Werte und Qualitäten verbindlicher Bestandteil des „Ego-Handelns“ werden könnten. ….

Es wäre sehr kurzsichtig zu meinen, dass „Konkurrenz-Denken“ nur auf Institutionen wie Unternehmen begrenzt ist. Wir erleben sie in fast allen Bereichen der Gesellschaft, besonders im Sport und natürlich auch in der Politik. Eine Wahl ist nicht nur einfach eine „Wahl“, sie ist ein „Wahlkampf“ und am Ende gibt es stets „Sieger“ und „Verlierer“. Die gesamte Gesellschaft scheint, auch wenn dies gern anders dargestellt wird, ein einziges „Wettbewerbs- und Auslese-Spiel“, das mindestens bereits in der Schule „kultiviert“ und „trainiert“ wird.

In einem solchen Umfeld zu meinen, dass durch Vertrag oder Satzung, eine optimale Kooperation entsteht, ist mehr als kühn. Die Teilnehmer werden zwar ihr Verhalten anpassen, aber sie sind dadurch noch längst nicht in der Lage, die gewünschte „WirKraft“ auch zu erzeugen. ….

Aber genau darum muss es eigentlich gehen. Ganz allgemein wollen wir das als „Erfolgs-Erwartung“ bezeichnen. Der Begriff „Erfolg“ dient hier lediglich als das, was mittels der Kooperation „besser“ erreicht werden soll. Das kann materiell, sozial oder auch kulturell sein und wird letztlich durch die Teilnehmer vorab entschieden.
Worum es hier vor allem geht, ist zu erkennen, dass durch die Bildung einer „Gruppe“ nicht zugleich auch die (optimale) „WirKraft“ dieser Gruppe geschaffen ist. Eine Genossenschaft „gegründet“ zu haben, ist etwas völlig anderes, wie eine Genossenschaft in „Wirkung“ zu bringen, d.h. die kooperativen Chancen in kooperative Erfolge umzuwandeln.

Um das zu Erkennen und aus formalen Strukturen nunmehr auch „Erfolgs-Strukturen“ entstehen zu lassen, bedient sich das WirKraft-Konzept u.a. der Erkenntnisse und Methoden der Modernen Quantenphysik.

Der Einwand, dass „Quantenphysik“ zu kompliziert sei oder man nicht erwarten könne, dass Manager, gar Teilnehmer von Kooperationen so etwas verstünden, ist nachvollziehbar, aber nicht gerechtfertigt. Wir wollen das an den zwei gängigen Grundlagen der Quantenphysik – vereinfacht – erläutern.

Beginnen wir mit dem sogenannten „Beobachter-Effekt“.
Dieser sagt – verkürzt – aus, dass kein Forscher, Manger, kein Mensch etwas „neutral“ beobachten kann. Seine Absicht – die er/sie mit der Beobachtung verbindet, hat maßgeblichen Einfluss auf das Ergebnis oder Geschehen, das in Erscheinung tritt. So etwas wie „neutrales Beobachten“ gibt es einfach nicht. Die Gedanken jedes Menschen sind anders und zugleich „interessengeleitet“.
Übertragen wir diese Erkenntnis auf die teilnehmenden Menschen einer Kooperation, z.B. einer Genossenschaft, erkennen wir leicht, wie wichtig z.B. folgende Grundlagen sind:

·         Absolute Zielklarheit jedes Teilnehmers.
·         Synchronisierung der Zielklarheit aller Gruppen-Teilnehmer im Hinblick auf Gruppen-Zielklarheit auf höchstmöglichem Niveau.
·         Ständige „Messung“ von Abweichungen und ergreifen von geeigneten „Instrumenten“ zur Wiederherstellung höchstmöglicher Gruppen-Synchronisation. …

Damit wird deutlich, wie wichtig Kompetenzen wie z.B.:  Kommunikation, Offenheit oder Empathie für die Bildung von WirKraft-Feldern sind. Die Quantenphysik dient hier vor allem dazu, solche (bisher oft aus Unkenntnis verkannten) Bedeutungen nachvollziehbar zu machen.
Jetzt wird auch deutlich, dass „Betriebsklima“ mehr als nur ein „schicker“ Satz in einer Unternehmensbroschüre sein muss. Er muss gelebt und erlebt werden und allen Teilnehmern muss dessen Bedeutung für den kooperativen Gesamterfolg nachvollziehbar sein.
Wir nennen das, das „WirkKraft“ aus WirKraft entstehen zu lassen („WirKraft-Felder“).

Von weiterer Bedeutung ist die Erkenntnis, dass die kleinsten Teilchen (Elektronen, Photonen, Neutronen, Elektronen, Quanten), sozusagen die Gestalter von Realität, stets miteinander „verschränkt“ sind und dies auch immer bleiben („Quantenverschränkung“).
Vereinfach ausgedrückt:
Vergleichbar mit Personen, die sich auf ewig die Hände reichen, obwohl sich z.B. die eine Person in Hamburg aufhält und die andere sich gleichzeitig auf einem Flug nach Tokio befindet. Alles, was jemals „Energie-Kontakt“ hatte, bleibt für ewig „quantenverschränkt“.

Das scheint irgendwie fast nach „Telepathie“ zu klingen. Für einen Quantenphysiker ist „Telepathie“ längst keine Überraschung. Für Manager und Teilnehmer einer Kooperation schon – oder?

Wer das Prinzip kennt und – mittels geeigneter Methoden anwendet – vermeidet (negative) Überraschungen und kann durchaus systematisch darauf aufbauend „WirKraft-Felder“ erzeugen und in „Wirkung“ (WirkKraft) bringen. Wer sich das nächste Mal über ein Mitglied der Gruppe oder auch einen Kunden oder Lieferanten „ärgert“ sollte wissen, was das bedeuten könnte. Wer so etwas als „Chance“ definiert und daraus unternehmerische Entscheidungen ableitet,  hat Quanten-Management verstanden. Es macht also überhaupt keinen Unterschied, ob wir etwas Negatives nur denken oder dies aussprechen, die Wirkung ist eigentlich gleich, nur dass unsere (begrenzten) Sinne dies eben nicht erkennen und die meisten Manager dies deshalb ignorieren.

Nicht unerwähnt lassen wollen wir weitere grundlegende Gesetzmäßigkeiten der Quantenphysik, die sog. Nicht-Lokalität (ein subatomares Teilchen kann zugleich nicht nur an einem, sondern an mehreren Orten gleichzeitig sein) und die sog. Unschärfe-Relation (entweder der Ort eines subatomaren Teilchens kann gemessen werden oder seine Geschwindigkeit – niemals jedoch beides gleichzeitig).

„Nicht-Lokalität“ kann z.B. bedeuten, dass es möglich ist, an mehreren Orten zugleich „präsent“ zu sein. Das ist nicht unbedingt „physisch“ gemeint, aber durchaus „mental“. Nehmen wir die in Gruppen nicht unübliche Trennung von „in der Gruppe denke und rede ich so, außerhalb der Gruppe anders“. Das Phänomen „angepasstes Verhalten“ scheint hier durch. Ist so etwas Gruppenmitgliedern oder Managern nicht bekannt, schafft das durchaus „Reibungsverluste“ und mindert die „WirKraft“.

„Unschärfe-Relation“ zeigt uns recht deutlich, wie schwierig es ist, über alle notwendigen Informationen jemals verfügen zu können. Informationen sind stets nur eine „Momentaufnahme“, sie sind sozusagen „vorläufig“ und deshalb wenig geeignet, um drauf längerfristige Entscheidungen aufzubauen. Was heute „richtig“ sein kann, könnte sich bereits morgen als das Gegenteil erweisen … Die Benutzung der Vokabel „vorläufig“ könnte uns viel Arbeit und Geld für die Erstellung von „belastbaren“ Prognosen ersparen. Die Relativität von (längerfristigen) Business-Plänen findet hier ihre Begründung.

Sollte QuantenManagement nun das „konventionelle“ Management ersetzen? Eine wirklich interessante Frage – oder?
Sie mag noch so interessant sein, dürfte aber bereits daran scheitern, dass Manager auch „nur“ Menschen sind und für Menschen ist solches Denken schlichtweg ungewohnt, mag es auch noch so effektiv und wirksam sein. Menschen haben ihr Leben lang geglaubt, das nur das, was ihre Sinne wahrnehmen (sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken) „Realität“ ist. Schon die kleine Öffnung, statt „ist“ jetzt „vermutlich“ oder „sein könnte“ zu sagen, bereitet den meisten Schwierigkeiten.  Wir gehen deshalb eher von einem sukzessiven Wandlungsprozess aus.

Dies ändert jedoch nichts an den grundlegenden Gegebenheiten:

·         Der Wandel vom „I-Q“ zum „We-Q“ geschieht zwar langsam, aber unaufhaltsam. Kooperation nicht Konkurrenz, entspricht dem Menschsein. Prof. Bauer nennt das „Das kooperative Gen“.
·         „We-Q“ benötigt eine entsprechende „Führungs-Grundlage“. Das „Managen“ in und von Gruppen lässt sich mit „Konkurrenz-Methoden“ nicht (dauerhaft) realisieren.
·         „We-Q plus QM (QuantenManagement) ist geeignet, um Kooperationen zu noch mehr „Sog-Kraft“ zu verhelfen, weil nunmehr ein Weg beschritten wird, der sozusagen Erfolg quasi unvermeidlich werden lässt, denn es entstehen – unter Einbeziehung des „Turbos“ Quantenphysik -  die effektiven „WirKraft-Felder“, die jeder Form von Konkurrenz – in allen Belangen – überlegen sind.

Eine Wirtschaft, die Kooperation ignoriert, wird auf Dauer die Akzeptanz der Menschen verlieren und eine Kooperation, die ohne Einbeziehung der Grundlagen von Quantenphysik arbeitet wird unteroptimal bleiben, bis sie bereit ist auch die Potenziale von Quantenphysik zu integrieren …      


26.05.17

Kodex Kooperation - Warum Kooperation bedeutsam ist




„Kodex Kooperation“

Thesen für eine Neue Reformation 

1.
Der Ursprung der Schöpfung, auch Evolution oder von vielen Menschen Gott genannt, ist bedeutsam.
2.
Wir Menschen sind bedeutsamer Teil unserer Schöpfung.
3.
Unsere Natur ist bedeutsamer Teil unserer menschlichen Existenz.
4.
Unsere Zellen sind bedeutsamer Teil von uns Menschen.
5.
Unsere gesamte Welt  ist ein bedeutsamer Teil der gesamten Schöpfung.
6.
Das Grundprinzip von allem, was bedeutsamen ist, heißt: Miteinander (Kooperation).
7.
Die Schöpfung, das Bedeutsame,  kooperiert mit uns Menschen.
8.
Die Natur, das Bedeutsame,  kooperiert mit uns Menschen.
9.
Körper und Zellen, das Bedeutsame,  kooperieren mit uns Menschen.
10.
Das führt zu der Einsicht: Wenn das Bedeutsame nicht kooperieren  würde, könnte keine dauerhafte Existenz möglich sein, gäbe es keine Menschen.
11.
Das Bedeutsame kooperiert, weil es intelligent, bewusst und kraftvoll ist.
12.
Das Bedeutsame stellt keine Bedingungen, erwartet auch keine
„Gegenleistungen“; es kooperiert, weil Kooperation das Prinzip ist.
13.
Wie die Kooperation, so ist auch die Freiheit ein Prinzip der Schöpfung.
14.
Deshalb kann jeder Mensch wählen, ob er von seiner Freiheit Gebrauch machen will, vorübergehend  auf eine Kooperation mit dem Bedeutsamen zu verzichten.
15.
Die Mächtigen und Eliten, erkannten, welche Vorteile es für sie hätte, wenn Menschen glauben würden, auf Kooperation mit dem Bedeutsamen zu verzichten.
16.
Diesem Konzept gaben sie den vielversprechenden Namen „Konkurrenz“ und machten den Menschen glauben, dass nur so jeder Mensch frei sein könne.
17.
Fortan sah sich jeder Mensch zu allem Bedeutsamen (Schöpfung, Natur, Körper) zu anderen Menschen, anderen Ländern in „Konkurrenz“.
18.
Die „Erfindung“ der „Konkurrenz“ wurde vehement wissenschaftlich versucht zu begründen. Es wurde die Annahme verbreitet, dass wir Menschen „unwürdig“ und „unfähig“ seien, selbst - mit dem Bedeutsamen und wie das Bedeutsame - zu
kooperieren. Angst, Misstrauen, Unwürdigkeit und „Opferrollen“,  waren und sind die Folgen dieses Denkens.          
19.
Das „Weltbild der Konkurrenz“ kann jedoch nur funktionieren, wenn es Eliten und Institutionen gibt, die Menschen glauben machen, zu wissen, wie Leben - trotz fehlender Kooperation – funktioniert.
20.
So entstanden die Eliten, die in unterschiedlichsten Bereichen definierten, was „richtig“ oder „falsch“ für die Menschen sei.
21.
Sie versprachen viel, hielten jedoch nur das, was ihnen nützte und riskierten in ihrer Selbstherrlichkeit, uns an das Ende aller Evolution zu führen, denn „Konkurrenz“ heißt letztendlich: „Abwenden von aller Schöpfung“:
·         Sie versprachen Freiheit, schufen aber Kontrolle.
·         Sie versprachen Gleichheit, schufen aber Ungleichheit.
·         Sie versprachen Frieden, erzeugten jedoch Kriege.
·         Sie versprachen Brüderlichkeit, erzeugten jedoch Angst und Misstrauen.
·         Sie versprachen Gleichheit, erzeugten jedoch Ungleichheit.
·         Sie versprachen Gesundheit, verdienten jedoch an Krankheit.
·         Sie versprachen Vertrauen und Transparenz, erzeugten jedoch Misstrauen und Bespitzelung.
·         Sie versprachen Lebensqualität, erzeugten jedoch Oberflächlichkeit, Stress, viel Überflüssiges, wenig Wesentliches.
22.
Dies sind keine „bedauerlichen Fehlentwicklungen“, diese sind  Zwangsläufigkeiten des  „Konzeptes Konkurrenz“.          
23.
Konkurrenz kennt keine wahre Gleichheit, keine wahre
Brüderlichkeit, keine wahre Freiheit und keine wahre Lebensqualität. Konkurrenz bevorteilt stets die Eliten.
24.
Es ist verständlich, wenn die Eliten alles tun, den „Tanz um ihr goldene Kalb“ aufrecht zu erhalten. Es ist deshalb auch verständlich, wenn sie alles tun werden, um uns Menschen davon abzuhalten, Kooperation statt Konkurrenz zu wählen.
25.
Konkurrenz mag zu bestimmten Zeiten durchaus wichtig sein, sie ist dennoch niemals bedeutsam, denn sie entspricht nicht dem Prinzip der Schöpfung.
26.
Wird von dem bedeutsamen Schöpfungsprinzip „Kooperation“ abgewichen, z.B. um damit das ebenfalls bedeutsame Prinzip der Freiheit zu stärken, kann dies nur ausnahmsweise und vorrübergehend geschehen.
27.
Dieses Abweichen muss entsprechend begründet werden und kann nur zeitlich begrenzt sein. Fallen die Begründungen für ein vorübergehendes Abweichen von dem bedeutsamen „Prinzip Kooperation“ weg, ist umgehend wieder zu dem bedeutsamen „Prinzip Kooperation“ zurückzukehren.
28.
Die bedeutsamen Schöpfungsprinzipien, Freiheit der Menschen und Kooperation nach innen und außen, sind fortan in jeder Verfassung zu verankern. Diese Prinzipien gelten für alle Gesetze und alles staatliche und private Handeln aller Menschen. Es sind unverzichtbare Menschenrechte und können von allen Menschen eingeklagt werden.
29.
Der immer lauter werdende Ruf der Menschen nach mehr Kooperation zeigt, dass immer mehr Menschen bewusst wird, dass nur Kooperation das wahre  Konzept ist, das schöpfungskonform ist und deshalb allen Menschen wirklich dient.
30.
Der Begriff „2.Reformation“ ist angemessen , weil es nunmehr
darum geht, den Menschen das zu geben, was Martin Luther vor 500 Jahren bereits erkannte als er sagte: 
„Darum weg mit allen jenen Propheten, die den Christen predigen: "Friede, Friede", und ist doch kein Friede“ (These 92)
31.
Das Anliegen von Martin Luther ist heute aktueller denn je.
Heute würde Martin Luther es wohl so formulieren:
„Darum weg mit all jenen Eliten, die den Menschen predigen: „Friede, Friede“, und es ist doch kein Friede“, weil Gegeneinander niemals „Frieden“ bringen kann.
32.
Martin Luther wusste, dass wahrer Friede nur dann wirklich entstehen kann, wenn die Menschen konform mit den Prinzipien der Schöpfung sind. Nur Miteinander – d.h. Kooperation -, niemals Gegeneinander – d.h. Konkurrenz - ist konform mit der Schöpfung und deshalb bedeutsam.
33.
Kooperation ist die „Wiedervereinigung“ mit den wahren Gesetzen der Schöpfung. Sie  ist  die Rückkehr zum Bedeutsamen. Erst wenn wir beginnen, den Schöpfungsprozess zu verstehen und allseits ein Leben in Kooperation zu führen, beginnen wir selbst ein Leben in Frieden und Freude zu führen. Wir leben dann alle wahrhaft bedeutsam!


Reformation – Kooperation heißt verkürzt gesagt:

„Wir kommen jetzt dem Leben entgegen!“




Hinweis: „Deutscher KooperationsRat“  ist eine Bewegung von Menschen für Menschen. Sie alle eint die Einsicht und das Gefühl, dass die wirklich bedeutsamen Themen in unserem Land entweder bewusst ausgeklammert, verdrängt oder nur sehr oberflächlich behandelt werden. Bedeutsam sind vor allem Themen, die mit dem Sinn oder der Qualität des Lebens, sowie einer hoffnungsvollen und freudvollen  Perspektive für alle Menschen aller Generationen zu tun haben. Gern wird von „Wir“ gesprochen, wird aber selten so gemeint. Die Reformation hat vor 500 Jahren bedeutsame Veränderungen angebahnt, die sich bewährt haben. Jetzt scheint die Zeit gekommen, erneut über bedeutsame Veränderungen oder Reformationen gemeinsam nachzudenken und gemeinsam solche auf den Weg zu bringen. Uns eint die Erkenntnis, dass alle Menschen das Volk sind, für das und durch das alles Bedeutsame zu entscheiden ist.     

04.05.17

Entrepreneurship in Genossenschaft – Die WirKraft des Teams zum Erfolgs-Vorteil machen (Die „WeForceArea“)



Perspektive:
Wirtschaft im Wandel

Frage:

Weil einige Kommilitonen einfach keine Lust mehr haben, sich nur mit (hohler) Theorie ihre Studienzeit zu „vermiesen“, haben wir uns entschlossen, schon während des Studiums ein eigenes Unternehmen zu gründen. Eigentlich hatten wir an eine Genossenschaft gedacht, weil die einfach und schnell zu gründen und zu führen sei. …
Weil man – um eine ‚Genossenschaft zu gründen - in Deutschland in einem Prüfungsverband Mitglied sein muss, haben wir uns auf die Suche gemacht. Nach unseren „Praxistests“ mit einigen Vertretern solcher Verbände, haben wir fast die Idee aufgegeben, die Form einer Genossenschaft zu wählen. Was wir dort zu hören bekamen, war mindestens so „nebensächlich“, wie viele unserer Seminare an der Uni. Die wollten einen Businessplan und wir sollten nachweisen, dass wir fit sind bei allem, was eine Unternehmensgründung ausmacht. Wir wollten eigentlich mit den Verbandsmenschen über echte Erfahrungen bei Genossenschaftsgründungen sprechen, die uns nützlich sein könnten, z.B. mit recht wenig Kapital etwas zu bewegen. Wir haben denen unsere Idee vorgestellt, doch darüber wollten sie nicht sprechen. Sie wollten mit uns über die Ertragsvorschau reden, die fanden wir jedoch wenig ergiebig, weil wir nicht wissen, was in zwei oder drei Jahren ist. Sie wollten uns Rechtstipps und Steuersparmöglichkeiten nennen und uns „Buchführungsleistungen“ verkaufen. Nachdem wir so eine Weile aneinander vorbeigeredet hatten, gingen wir leicht resigniert. Der Clou kam zum Schluss. Wir sollten einen „Beratungsvertrag für Genossenschafts-gründung“ unterschreiben. Dann wäre die Gründungsprüfung kostenfrei. Das Ganze sollte zwischen 2-3.000 Euro kosten. Jetzt wurde uns allmählich klar, weshalb es keine Genossenschaften gibt mit echt guten Ideen und warum es eigentlich nur „schlappe“ ca. 8500 Genossenschaften im Land gibt, das doch gerade Herrn Raiffeisen feiert. …
Eigentlich wollten wir auch keine Genossenschaft gründen, sondern ein Unternehmen mit 5 Unternehmern. Statt uns behilflich zu sein, wie wir mit einem Team Erfolg haben können und sogar besser sind wie Einzelgründer, hat man uns eine „tote Hülle“ – genannt Genossenschaft angepriesen. Von so etwas wie „Team-Geist“ hatten die zwar schon gehört, aber wissen taten sie davon recht wenig. Wie sollte das auch „unser Berater“ können, denn der war Jurist. …
Zum Glück haben wir uns nicht „abschrecken“ lassen und trotzdem das in einer Genossenschaft gemacht. Und das läuft ganz prima.
Wir erinnern uns nach an den letzten Satz unseres Beraters: „Wir beraten Sie natürlich immer, wenn Sie Rat brauchen, wenden Sie sich einfach direkt an mich …“ – sprach‘s durchaus überzeugend aus und gab uns seine Visitenkarte mit Durchwahlnummer. Als wir lasen, was so ein Verband alles macht, konnten wir uns gut vorstellen, dass wir vielleicht dort alles hinbringen könnten, was die Verwaltung eines Unternehmens ausmacht. Also alles, was uns hindert, dass wir uns wirklich – als Unternehmer - mit der Umsetzung unserer Idee befassen können. …
Übrigens, wir haben mit unseren Kommilitonen aus Frankreich und Spanien gesprochen, denn die kannten zwar keine Genossenschaften, meinten aber, dass co-operative wohl so etwas Ähnliches sind. Sie fragten zu Hause nach und – Überraschung – die kommen dort sogar ohne „Pflicht-Hilfe“ von Verbänden aus. Und dort sind Co-operativen sogar sehr beliebt und erfolgreich. Ein Rätsel bleibt, wieso es dort so viel mehr Genossenschaften gibt, wie im Land der „Geno-Erfinder“, wie Raiffeisen und Schulze-Delitzsch. …
Liegen wir wirklich falsch mit unserer Einschätzung, oder hatten wir nur „Pech“, die verkehrten Verbände oder/und die falschen Berater zu treffen? …
Gern würden wir erfahren, ob es im Lande auch Verbände oder Berater gibt, die Ahnung haben, wie man eine gute Idee in einer Genossenschaft zum Erfolg bringt? …

Besonders interessiert uns natürlich zu erfahren, wie und ob ein Team von 5 Unternehmern wirklich funktionieren kann. Eigentlich müsste es so sein, dass 5 Personen – als Team - mit dem gleichen Konzept, schneller zum Erfolg kommen können, wie ein einzelner Unternehmer, der sich 4 Arbeitnehmer suchen muss, in der Hoffnung, dass diese wenigstens etwas unternehmerisches Verständnis mitbringen. …

„Entrepreneure“ – so sagen viele „Experten“, seien meist Einzelpersonen, denn es sei unwahrscheinlich, dass in einem TEAM alle die gleichen Ziele und Interessen haben könnten. …   
             
Fragesteller:  Studenten der Wirtschaftswissenschaften, die die Gründung eines innovativen Dienstleistungsunternehmens vorbereiten.

Hinweis: Wir behalten uns vor, die Frage zur besseren Lesbarkeit redaktionell anzupassen, ohne dabei den Sinn des Textes zu verändern. – Die Redaktion –

Die Antwort – Auszug:
     
Ihre Erfahrungen, die Sie mit Prüfungsverbänden oder Genossenschaftsverbänden gemacht haben, konnten Sie nicht „abschrecken“, IHR Vorhaben dennoch zu realisieren. Eigentlich ein guter Beweis/Test, wie stark die „SOG-Kraft“ des kommenden Unternehmens bereits jetzt ist. …
Wir wollen uns ersparen, auf das einzugehen, was sie erlebten, als Sie die „Handlungsfähigkeit“ der „Sachverständigen für Genossenschaften“ testeten. Wie wenig MehrWert Sie daraus gezogen haben, mag bedenklich sein, entspricht aber der vorfindbaren Situation, die wiederum auch nur ein „Spiegel“ ist von dem, was bisher von Verbänden gefordert wurde. Wenn Genossenschaften und deren Mitglieder sich mit einem solchen „Angebots-Niveau“ zufrieden geben, dann tritt das ein, was Sie zutreffend feststellen:

·         Deutschland ist in Sachen Genossenschaften weit von dem entfernt, was eigentlich Kooperation von Menschen heute vermuten ließe.
·         Das einstige Land der Vorreiter und Vordenker in Sachen Genossenschaft und Kooperation ist inzwischen eher zu einem diesbezüglichen „Entwicklungsland“ geworden. Viel hängt damit zusammen, dass man das Wort „Genossenschaft“ auf ein „Strukturmerkmal“ reduzierte und dabei völlig vergaß sich damit zu beschäftigen, was das eigentliche Phänomen und die eigentliche Chance eines Team-Unternehmens ist. Kurzum:
·         Das intelligente unternehmerische Zusammenwirken von Menschen und die Erschließung daraus möglicher „WirKraft-Vorteile“ geriet quasi zur Randerscheinung. Oder anders ausgedrückt.
·         Die WirKraft-Vorteile der Struktur wurden zur Hauptsache erklärt und die WirKraft-Vorteile der Wertschöpfer (MitUnternehmer) entglitten zur Nebensache.
·         In ein anders Bild gestellt könnte man auch sagen: Man polierte die Karosserie des Wagens, vergaß jedoch regelmäßige Inspektionen des Motors durchzuführen und überhörte beharrlich die bereits seit langem aufgetretenen starken „Knirsch-Geräusche“.

Eine  Haltung, sich – vor allem auf dem Rechtswege – dem Thema „Menschen in Kooperation“ zu nähern, wird von den Verbänden gern gepflegt, denn man kann sich damit auf das begrenzen, was „handfest und  direkt greifbar “ ist,  was sich verallgemeinern und somit leicht „standardisieren“ lässt.
Natürlich reicht so etwas heute nicht mehr aus, weil es zum Erfolg einer Kooperation von Menschen kaum etwas beiträgt …
Kein Gründer – der die Rechtsform einer GmbH präferiert - käme auf die Idee, zwecks Gründung seines Unternehmens,  einen „GmbH-Verband“ anzurufen oder zu kontaktieren.
Dies wäre auch wenig ergiebig für ihn und jedem Gründer sofort einsichtig:

a.    Die passende Struktur der Rechtsform zu begründen, folgt nach der Festlegung der unternehmerisch tragenden Idee und nicht umgekehrt.

b.    Wer – wie Genossenschaftsverbände - das meist anders sehen und die „Struktur“ als Ausgangspunkt von Erfolg (insgeheim) zu definieren scheinen, muss sich nicht wundern, wenn das für gute Gründer „irritierend“, bisweilen sogar nachdenklich wirkt.

Die Folge dieses Missverständnisses könnte sein:

·         Die Genossenschaftsverbände werden nicht als „WirKraft-Experten“ wahrgenommen.

Aber es kommt vermutlich noch „schlimmer“. Es bieten sich zugleich immer mehr Gründungs-Berater am Markt an, die vorgeben, „Experten“ für Gründungen zu sein und „rechtsform-neutral“ zu beraten.
Das „Köder-Material“ dieser Berater heißt:

·         Wenn wir das – für dich – machen, lieber Gründer, bekommst du Fördermittel. Du zahlst bei uns nur einen Teil der Kosten, den Rest übernimmt die (staatliche Gründungsförderung).

Nun, um solche „Vorzüge“ zu bekommen, werden ganz bestimmte „Standards“ vom Unternehmer und vom Berater gefordert. So fordern es die entsprechenden Richtlinien der Programme.
Businesspläne müssen erstellt werden und der Berater muss mittels Bericht „korrekt“ der Spur der Auflagen solcher Programme folgen. Ob das Unternehmen hinterher erfolgreich ist/wird, das spielt in diesem Konzept keine Rolle. Selbst wenn – in Verbindung mit dieser Gründungsberatung – das Konzept ein „Flopp“ werden sollte, hält das sogar den Berater im Spiel, denn es gibt ja weitere Möglichkeiten zur Förderung, die wir hier mal als „Konsolidierungs-Beratung“ zusammenfassen wollen.

Eigenartig, dass sowohl die Kammern, wie auch die meisten Berater „vergessen“ haben, dass Gründungen auch als „WirTeam“ erfolgen könnten. Vergessen haben sie natürlich nicht, dass Genossenschaften durchaus interessant für Gründer sein könnten, zumal wenn man das „WirKraft-Potenzial“ in alle Richtungen „ausleuchtet. …

Das „Vergessen“ hat wohl eher einen anderen Hintergrund. Die Berater fürchten um ihre Aufträge, denn sie vermuten, dass in Sachen „Genossenschaften“ die Verbände ihre Antipoden seien.

Dass dem wohl nicht so ist, scheinen die meisten Gründungs-Berater bisher nicht richtig wahrgenommen zu haben.

So könnte man durchaus vertretbar formulieren:

·         Die Entfaltung des „WirKraft-Potenzials“ bei Unternehmens-Gründungen scheint gänzlich außen vor zu bleiben.

Von „Schuld“ würden wir nicht sprechen wollen, allerhöchstens von „unintelligentem“ Verhalten sowohl der Verbände, wie auch der staatlichen Förderpolitik und von vielen Gründungs-Beratern.

Wir wollen nicht verhehlen, dass Genossenschaftsverbände in der Gründungs-Phase für Unternehmer (bisher) wenig zu bieten haben. Sie folgen eher nachgelagert, wenn es um die Findung der für die Gründung einer geeigneten Struktur geht. Sie kommen sozusagen erst ins „Spiel“, wenn die  „Rechtsform-Entscheidung“ längst gefallen ist. …
Ihr „Angebot“ den Gründern die – aus ihrer Sicht – richtige Rechtsform zu empfehlen, scheitert vor allem daran, weil die Verbände es unterlassen haben, ihre Beratungskompetenz ganzheitlich auszurichten und unter Beweis zu stellen, dass sie Erfolge mittels Genosssenschaften erzeugen können.
Sie werden von Gründern einfach nicht als Experten für „Team-Gründungen“ und Schaffung von „WirKraft-Vorteilen“ wahrgenommen. Aber genau an diesem Punkt wären sie eigentlich der geeignete, gesuchte, weil kompetente Berater.
                                                                   
Wir bleiben zunächst bei unserer Einschätzung:

·         Diejenigen Menschen, die als Team oder Gruppe gemeinsam über die Umsetzung einer unternehmerischen Idee nachdenken, sind gut beraten, sich zunächst beharrlich sowohl einer „Strukturberatung“, wie auch einer konventionellen Gründungsberatung zu entziehen. …

Weshalb?

Weil die IDEE und nicht das Umsetzungskonzept maßgeblich darüber entscheidet, ob der erwartete Erfolg eintritt oder nicht oder zumindest nicht so, wie erwartet.

Die Annahme, dass ein gutes Businesskonzept, vielleicht eine entsprechende Qualifikation, ein Studium oder ein Patent über den Unternehmenserfolg entscheide, ist längst gründlich widerlegt. Natürlich kann Wissen oder Schutzrechte hilfreich sein, um einen Startup etwas zu erleichtern, aber entscheidend ist und bleibt – das zeigen Studien eindeutig –  die intelligente Verbindung von IDEE und PERSON.

Wohl gemerkt, wir sprechen hier über „Innovations-Gründungen“, nicht über „Imitats-Gründungen“.

Bei solcher Art Gründung zählt die Verbindung von IDEE und Entrepreneurship. Hier nützt eben nicht ein MBA-Studium (vielsagend allein der Begriff: Master of Business Administration). Hier geht es – auch wenn dies Verbände oder Gründungsberater anders sehen mögen – vor allem darum, die „Vorteile / Vorzüge / Innovationen“ der Geschäftsidee herauszustellen und diese sozusagen quasi bildlich und gefühlsmäßig „voraus zu erleben“. Um es zuzuspitzen könnte man sagen: „Sei es“, „sehe dich bereits so als ob du bereits der Unternehmer wärst, der du zu sein beabsichtigst“, quasi die „Idee in Erfolgs-Vollzug. ….

So etwas lässt sich nicht studieren, beraten oder gar planen, so etwas ist eher Teil der „Identität“ des Unternehmenden. Er, sie, man spürt es, der Fokus des Interesses ist nicht nur auf diese Idee ausgerichtet, sondern man ist auch in der Lage, das „Gedanken-Karussell“ umzugruppieren. Um es mit einem Begriff aus dem QuantenManagement zu beschreiben:

·         Der Entrepreneur beginn so etwas wie ein eigenes Quantenfeld zu erzeugen, die Rolle des „Beobachters“ und die Funktion der „Nichtlokalität“ der kleinsten Teilchen scheint ihm (zumindest unbewusst) bekannt zu sein.

Wer um die Bedeutung der „Kraft der Gedanken“ weiß, ahnt, wie wichtig dieses gedankliche Zuspitzung auf die Idee, für den Erfolg ist.

Das Umfeld wird es merken und entsprechend „spiegeln“.

Sätze wie:

·         „Du scheinst an nichts anderes mehr zu denken, als nur noch an“ …. .

Wer hier den beabsichtigten Tadel für sich in ein Lob umwidmen kann, ist bereits gut verwachsen mit seiner unternehmerischen Idee. …

Machen wir an dieser Stelle ein Zwischenresümee:

·         Wir konstatieren dass in Deutschland Genossenschafts- und/oder Prüfungsverbände meist zu wenig dazu beitragen (können), einen erfolgreichen – kooperativen Gründungsprozess sinnvoll zu begleiten. Der starke Fokus auf die Struktur scheint völlig den Weg zu versperren, z.B. den „WirKraft-Prozess“ als wesentliches Erfolgsmerkmal zu erkennen und dazu entsprechendes Beratungs-Now How“ einbringen zu können.
·         Ähnlich kann man dies bei den meisten Gründungsberatern annehmen. Sie sind nicht nur traditionell auf Bereiche bezogen, die das Potenzial der unternehmerischen IDEE nachrangig sieht und glauben, dass gute Businesspläne, gesicherte (Banken-) Finanzierung und Fachkenntnis entscheidende Erfolgskriterien beim Startup sind. Bezüglich Team-Gründungen dürften sie eher skeptisch sein. Nicht weil sie Team oder „WirKraft“ nicht kennen, sondern weil sie – wenn überhaupt, „WirKraft“ eher auf der Ebene von „Motivations-Instrumenten“ für abhängig Beschäftigte sehen.
·         Auch die inzwischen langsam „aufblühende“ Landschaft pro „Entrepreneurship“ (Universitäten, Berater) findet bisher nur wenig Bereitschaft „WePower-Effekte“ in den Gründungsbereich einzubeziehen. Man spricht gern von „Der IDEE“ und „Dem/Der GründerIn“ recht konsequent singulär, und lässt dabei viel von einem möglichen -erfolgsbezogenen – „WirKraft-Potenzial“ aus Unkenntnis quasi liegen.

Das bringt uns dazu, genau diese Frage in den Fokus zu nehmen. Sie deckt sich ebenfalls mit Ihren Anmerkungen am Ende Ihrer Fragen bzw. Hinweise.

Der WirKraft-Begriff – so wie wir ihn verstehen – basiert auf mehreren Effekten, von denen jeder einzelne Effekt „WirKraft-Bezug“ hat, jedoch erst die Ausschöpfung aller Elemente zu dem führen werden, was wir als „WirKraftWerk“ oder „WePowerArea“ bezeichnen. …

Dazu einige Hinweise:

a. Wir wollen nicht bestreiten, dass es wohl eher die Ausnahme ist, dass mehrere Personen mit quasi gleicher Intensität der gleichen unternehmerischen Idee verwachsen sind. Auch wenn zwei oder mehr Partner des „Ideengebers“ es vermögen, sich der Idee nicht vollkommen, aber doch recht intensiv hinzugeben, stärkt dies zweifelsfrei das „Erfolgs-Potenzial“ einer IDEE.

·         Der „Zugewinn“ an WirKraft, erhöht die „Energie-Gesamt-Bilanz“ des Startups.

Dafür könnte die Struktur Genossenschaft (oder Cooperative) recht nützlich sein. Anders als gemeinhin angenommen, können auch die Renditezuflüsse durchaus intelligent den Erwartungen aller „MitUnternehmer“ angepasst werden.

b. Es könnte einen großen Unterschied für die Realitsationskraft des gesamten Vorhabens bedeuten, dies mit Projekt-Partnern zu tun, statt mit Menschen mit „Arbeitnehmer-Mentalität“. Um nicht missverstanden zu werden, heißt das nichts gegen Beschäftigte, aber es wäre einfach mehr „WirKraft-Potenzial“ zu erreichen, wenn eine – möglichst hohe – Identifikation mit der Projekt-Idee entsteht. Auch dafür ist eine - als „SmartCoop“ gestaltete – moderne Genossenschaft recht förderlich.

c. WirKraft entsteht auch, wenn es z.B. gelingt, die Idee von A. mit einer Idee von B., mit der Idee von C. zu verbinden, sofern daraus ein entsprechender „Potenzial-Vorteil“ für alle entsteht. Diese wären dann eigenständige Gründungen, die jedoch „WirKraft“ in beide Richtungen entfalten könnten. Für eine Kooperation zwischen mehreren Gründern (durchaus unterschiedlicher Projekte) ist eine Genossenschaft ebenfalls ein einfaches und wirksames Instrument, um das WirKraft-Potenzial aller Beteiligten zu stärken.

Wir sehen daraus, dass ein Denken und Handeln pro „WirKraft-Erzeugung“, eine Menge an Vorteile auch für Entrepreneurships bedeuten kann. Es wäre schade, wenn der Zoom ausschließlich auf die Idee gelegt wird, weil damit nicht hinreichend die mögliche „Gesamt-ErfolgsEnergie-Erzeugung“ gewürdigt und ggf. zum Tragen kommt.       

Wir sagen jedoch nicht, dass der IDEE nicht eindeutig der Vorrang im gesamten Umsetzungsprozess gegeben werden sollte. Insoweit widersprechen wir ausdrücklich nicht den Erkenntnissen von Prof. Faltin über die vorrangige Bedeutung der Unternehmens-Idee für den Gründungsprozess, sondern schlagen „nur“ vor, den Umsetzungsprozess mittels „SmartCoop“ zu optimieren. ….

Gerade bei Studenten, die sich recht oft in Bezugsgruppen bewegen, könnte vorgenannte „WirKraft-Perspektive“ von Interesse sein, denn sie berücksichtigt den Wunsch, die gesamt Gruppe in das Gründungs-Vorhaben zu integrieren.  Natürlich muss dabei das entscheidende Motiv sein, dadurch  eine (nachweislich) deutliche „WirKraft-Potenzial-Erhöhung“ zu erreichen. …

Um der „Gefahr“ zu entgehen, die notwendige Dynamik des „Top-Ideen-Trägers“ sozusagen auf den Level der Gesamtgruppen-Energie „herunterzuschmelzen“, bedarf es jedoch verbindlicher „Spielregeln“, die allesamt „WirKraft-Beurteilungen“ standhalten müssen. …

Die Einbeziehung eines „WirKraft-Coach/Mediators“ hat sich bewährt, dessen Hauptaufgabe es meist ist, die wahre Zielklarheit von allen Gruppenmitgliedern zu ermitteln und jede Form von „geheimen Vorbehalten“ zu erkennen, offen zu thematisieren und auf deren Folgen einzugehen …

Der Erkenntnis von Herrn Faltin („Kopf schlägt Kapital“ – Buchtitel)würden wir ergänzend hinzufügen wollen:

·         Intelligente Wir-Kraft kann oft mehr Gesamt-Energie als Ich-Kraft erzeugen – auch wenn viele Berater dem gern widersprechen würden ….    
            


Hinweis: Die Begriffe „WirKraft“ – „We-Force“ – „TeamForce“ haben letztlich die gleiche Bedeutung: Sie intendieren, dass eine intelligente „Bündelung“ von Einzel-Potenzialen zu einem Gesamt-Potenzial, stets zu einer Wirk-Kraft-Erhöhung führen können, eigentlich führen müssen. Wichtige Voraussetzung: Es besteht übereinstimmende Zielklarheit auf hohem Niveau, deren Substanz regelmäßig verifiziert werden muss.

Redaktion: Gerd K. Schaumann - Rückfragen richten Sie bitte an: info@mmw-ev.de