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Hier entsteht - BAUSTEIN für BAUSTEIN - ein zukunftsweisendes Konzept einer Wirtschaft und Gesellschaft, das die Vielfalt von kooperativen Chancen darstellt. Wir laden Sie ein, aktiv mitzuwirken, durch Fragen oder Anregungen ...

WirKraft ist auf keine Rechtsform festgelegt. Von Interesse ist ein modernes WirKraft-Konzept besonders für Genossenschaften, Unternehmen, Vereine, Gemeinden, Stiftungen, Parteien, Kirchen/Religionsgemeinschaften ...
Bei der Entfaltung der WirKraft geht es stets um intelligente Kooperationen (SmartCoop). Unsere WirKraft-Experten kommen aus unterschiedlichen Berater-Berufen, Hochschulen und Verbänden. Im Bereich Genossenschaften kooperieren wir mit dem DEGP Deutsch-Europäischer Genossenschafts- u. Prüfungsverband e.V. Weitere Informationen z.B. zu den Themen SmartCoop, WirKraftWerke siehe Homepage des MMW Bundesverband der Cooperationswirtrschaft e.V.
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10.02.19

Coop ist nicht gleich Coop - Zwischen Coop-1.0 und Coop-5.0 liegen sozusagen „Welten“…



Bereich:
Allgemein


Frage:
Wie unterscheiden sich Coop-1.0 bis Coop-5.0 voneinander?


Antwort


Zur Beantwortung der Frage wollen wir uns hier lediglich auf einige „KERN-Unterschiede“ beziehen.
Weshalb?
Weil die eigentlichen Unterschiede – besonders bei Coop-4.0 und Coop-5.0 über „Worte“ hinausgehen. Es geht nicht um „mentale“ Erklärungen, sondern um „Erfahrungen“, zu denen es einiger Grundlagen bedarf.

Bei Coop-1.0 bis Coop-3.0 reichen „mentale“ Darlegungen – zunächst - aus. Wir sind dabei sozusagen auf der Ebene des Verstandes und bemühen uns im Rahmen des alten Weltbildes zu bleiben, das annimmt, dass unsere „Welt“ lediglich physisch wäre.

PS: Vielen Wissenschaftlern ist inzwischen – besonders wegen der wertvollen Arbeit der Quantenphysik - immer deutlicher, dass es angemessener wäre, „Realität“ als „scheinbare Realität“ zu bezeichnen. Auch diejenigen, die gar von „Illusion“ sprechen, stoßen immer weniger auf „Widerstand“ …

Die Ebene von Coop-1.0

Menschen haben schon immer und irgendwie kooperiert. Sie taten das schlicht aus der Einsicht heraus, dass eine Gruppe – per se – vorteilhaft ist. Das ist besonders in „Stress-Situationen“ leicht nachvollziehbar, wenn es z.B. ums Überleben geht oder man unterschiedliche Fähigkeiten von Menschen vorteilhaft – wie zum Häuser-Bau - bündeln tat. Man jagte, arbeitete, verteidigte oder feierte zusammen. ….
Diese Coop-Formen hatten meist keine „formalisierten Regeln“, waren meist auch nicht auf langfristig angelegt. Das Leben in „Clans“, Dörfern, Ländern wurde nicht unbedingt als „selbstgewählt“ eher „zwangsläufig“ empfunden.
Prof. Bauer (Psychologe) bringt mit seinem Buch „Das kooperative Gen“, das Phänomen, dass Menschen – von Natur aus - geradezu kooperativ veranlagt sind, recht gut auf den Punkt. …

Die Ebene von Coop-2.0

Hier beginnt „Kooperation“ in „Formen und Normen“ zu gerinnen, wird sozusagen „standardisiert“. Es entstehen „Genossenschaften“, Vereine“, „Stiftungen“ und andere „Standards“. Der Einzelne muss sich in solchen Kooperationsformen – scheinbar freiwillig - festen „Spielregeln“ unterwerfen. Diese Spielregeln bestehen sowohl aus äußeren, wie auch innere Festlegungen (Normen), die nur zu einem geringen Teil wirklich variabel, d.h. tatsächlich durch die Teilnehmer veränderbar, sind. Das Genossenschaftsgesetz und das BGB (Vereinsrecht) sind Beispiele dafür. Diese Normierungen zeigen deutlich die Grenzen auf, in denen das Spiel „Kooperieren im Konkurrenz-System “ stattfinden kann, oder besser darf. Wer darüber hinausgeht, begeht einen „Regelverstoß“ und wird „abgemahnt“.
Insoweit vermuten einige „Kenner der Materie“ durchaus richtig, dass Coop-2.0 zugleich „Systemstabilisator“ für die bestehende „Konkurrenzgesellschaft“ sein könnte. Wenn diese Kritiker wirklich Recht haben, hatte das (Zulassen) von Genossenschaften, sozusagen die staatliche Akzeptanz von (eingetragenen) Genossenschaften (i.S.d.GenG) durchaus wahrscheinlich etwas mit dem geschickten (staatlichen) Umgang der erstarkenden Arbeiterklasse zu tun?!
Auch heute könnte man durchaus die staatlichen „Lobeshymnen“ in Richtung Genossenschaften - wie es z.B. die Feiern um „200 Jahre Raiffeisen“ im Jahre 2018 recht gut zeigen – als eine Art „Systemstabilisierung“ umschreiben.
Nicht ungeschickt, das „Alte“ zu loben, um etwas „Neues“ – etwas wirklich Kooperatives – vermeiden zu können – oder?       
Nun, den Lobenshymnen der Politik, folgten tatsächlich bisher keine wahrnehmbaren Veränderungen, noch nicht einmal ein „Nachteilausgleich für Coop-Starter“ wurde geschaffen …
Genossenschaften und andere „Kooperations-Standards“ (Vereine, etc.) haben es zumindest bisher nicht vermocht, die „Konkurrenz-Dominanz“ in unserem Land kooperativ herauszufordern, nicht ansatzweise – oder?
So geht „intelligente System-Stabilisierung 2.0“ … und alle feiern mit …  

Die Ebene von Coop-3.0

Bei dieser Form wird sozusagen die „WirKraft“ entdeckt.
Ein „neuer“ Begriff?
Nein, eigentlich nicht. Denn wer nicht über „Vorteile mittels Kooperation“ – ständig neu – zum Nutzen aller MitWirkenden – nachdenkt und entsprechend optimiert, hat nicht den KERN von Coop-3.0 nachvollzogen. Er/Sie wird dann auch Genossenschaften oder Vereine eher unteroptimal führen oder begleiten.
WirKraft entsteht z.B., wenn die MitWirkenden sich ihrer „Teilhaber-Funktionen“ tatsächlich bewusst werden. Man beginnt sozusagen bespielhaft, in „we2we“ zu denken und zu handeln. So werden z.B. aus Vereinen Coop-Partner für Genossenschaften, und aus (scheinbaren) Konkurrenten (gleich welcher Rechtsform) z.B. Teilnehmer an einer gemeinsamen „Einkaufsgenossenschaft“. …
Das Denken und Handeln des WIR ist sozusagen latent auf der „Spurensuche“ nach Vorzügen, die sich aus aktiven und intelligenten „Gruppen-Handlungen“ ergeben …  


Die Ebene von Coop-4.0

Dies ist die Ebene, in denen es um die Einbeziehung der wichtigsten Grunderkenntnisse der Quantenphysik und der Neurowissenschaften geht.
Dies ist auch die Ebene, in der wir über die Glaubensmuster, dass wir durch TUN etwas wirklich kraftvoll und leicht bewegen können, hinausgehen.
Wir erkennen, dass wir wesentlich mehr Einfluss auf die „Realität“ haben, wie wir meinen oder wie man uns dies bisher „Glauben“ gemacht hat.
Man lehrt uns bisher, dass eine gute (Schul-) Bildung, „Best-Noten“ im Studium, die „soziale Herkunft“ oder sogar das Alter grundlegende Einflussfaktoren für „ERFOLG“ seien. ….
Aber ist dem wirklich so?

Wir lösen uns im Coop-4.0 von diesen überholten Glaubensmustern, weil sie bei näherer Betrachtung nicht wirklich konstant „reproduzierbar“ sind. Aber um wissenschaftlich akzeptiert zu werden, sollten sie es eigentlich sein – oder? …

Warum halten wir dann daran fest?
Gewohnheit, Unsicherheit, Angst vor Neuem … was immer es auch sei, es sind „Glaubensmuster“. Und was sind „Glaubensmuster“? Nichts anderes als Gedanken die wir – bewusst oder unbewusst – ständig ungeprüft wiederholen. Wir nutzen sie, obgleich sie uns nicht nutzen. Ein seltsames „Spiel“ oder)

Albert Einstein – bekannter Physiker und Nobelpreisträger – war z.B. ein schlechter Schüler, wahrscheinlich sogar „Legastheniker“. So etwas passt nicht ins „Konzept“ oder? Er ist ein aber ein gutes Beispiel (unter vielen) das zeigt, wie „fundamentlos“ es ist, Ausbildung, soziales Milieu, etc. per se mit „Lebenschancen“ zu verbinden …

Die Quantenphysik liefert wichtige „Bausteine“, um aus dem „alten“ Glaubensmustern von „Tun-Haben-Sein“ auszusteigen und uns mehr den „neuen“ Glaubensmustern von „SEIN-Haben-TUN“ zu öffnen.

Die Welt der „alten“ Glaubensmuster, die – leider auch die Muster der aktuellen Politik ist – legt großen Wert auf „kompetentes Handlungs-Wissen“, kurzum auf „Arbeit und Schweiß“. …

Nehmen wir es wieder einmal „sportlich“. Es gibt inzwischen zahlreiche Vergleichsuntersuchungen in verschiedenen Sportdisziplinen, die folgendes überraschendes Ergebnis erbrachten:
3 (gleichgute) Vergleichs-Teams traten - mit unterschiedlichen Methoden - „gegeneinander“ an, um ihr jeweiliges Leistungs-Niveau zu verbessern. Dazu trainierte Team 1 noch intensiver. Team 2 machte in der vorgegebenen gleichen „Trainings-Zeit“ einfach im Sessel „Trainigs-Kopf-Kino“. Diese Gruppe tat so „als ob“ aber eben „nur“ in der Vorstellung und ließ es sich dabei gut gehen. Team 3 trainierte überhaupt nicht mehr, pausierte also komplett.
Nach einiger Zeit (für alle gleich lang) verglich man die Leistungen dieser 3 Teams.

Die Überraschung war groß:

·         Die Leistungen des Teams 2 („Kopf-Kino“ und des Team 1 („Feld-Training“ waren gleich gut!
·         Team 3 – schnitt erwartungsgemäß schlechter ab.

Was war geschehen?

Nicht nur gute Leistungstrainer der Fußball-Bundesliga kennen und nutzen konsequent diese „Kopf-Kino-Methode“, die natürlich inzwischen noch viel ausgeklügelter funktioniert …

Warum?

Man hat diese Methode inzwischen mit Erkenntnissen der Quantenphysik quasi „gedopt“…

Wir wollen dazu lediglich auf 2 Punkte eingehen:

A.   Die Rolle es „Beobachters“
B.   Die „Verschränkung der Quanten“

Während im „Kopf-Kino“ der „Joker“ bei den „Erfolgs-Gefühlen“ liegt, zeigt uns der „Beobachter-Status“ aus der Quantenphysik, wie wichtig „Absichten“ und „Voreinstellungen“ für „Erfolge“ sind. Es gibt also keine „neutralen“ Beobachter. Der Beobachter ist stets verantwortlich für das – was es auch immer sei - erwartete Ergebnis. …

Ahnen Sie, wie wichtig im „Erfolgs-Coop“ z.B. Betriebsklima und die Qualifizierung der MitWirkenden sind?!

Und es kommt noch besser:

Quantenverschränkung bedeutet, dass auf der „Ebene der kleinsten Teilchen (Quanten)“ alles – auf immer und überall – miteinander verbunden ist und bleibt.

Das bedeutet z.B. WAS?

Wie Sie und Was Sie über Ihre Kunden oder MitWirkenden denken oder sagen, bleibt nicht – wie bisher gern angenommen - „geheim“.

Bleiben Sie einen Moment „stehen“ und vergleichen Sie, zwischen dem, wie Sie bisher „arbeiteten“ und dem, wie Sie „arbeitenkönnten – wenn Sie wüssten ….

Wer diese Erkenntnis bewusst einsetzt und für „Coop-Erfolg“ nutzt, ist auf der „Erfolgs-Überhol-Spur“ angelangt.

Die „Welt des TUN“ wird sukzessive zur „Welt des SEINS“.

Es lohnt sich wirklich, wenn man sich mit den beeindruckenden Erfolgen von „Quanten-Heilung“ befasst. Dort nutzt man die Kenntnisse des „Beobachter-Status“ und der Quantenverschränkung konsequent. …

Wir zeigen, wie überzeugend diese „Werkzeuge“ auch in anderen Bereichen, wie z.B. in einem „Wirtschaft-Coop“ funktionieren …
Das nennen wir „QuantenCoop“ oder auch „MatrixCoop“.
      

Die Ebene von Coop-5.0
 
War ein „QuantenCoop“ (Coop-4.0) vielleicht gerade noch – aus der Sicht der „alten“ Glaubensmuster – nachvollziehbar, überschreiten wir jetzt sozusagen die „Gesetze der Planeten-Physik“, beziehen sozusagen die Gesetze der „Universal-Physik“ ein.

Schon Einstein hatte Zweifel, ob es so etwas wie „Raum und Zeit“ wirklich gibt oder ob dies lediglich „Gesetzmäßigkeiten“ für/auf unseren „Planeten“ sind!?

Aufhorchen ließen auch die diversen Veröffentlichungen der bekannten Biochemikers Rupert Sheldrake. Er spricht von „morphischen“ bzw. „morphogenetischen“ FELDERN, in denen alle „Informationen“ (Gedanken, Gefühle) aller Menschen bzw. Wesen der Erde gespeichert sind.
Auch die Forschungsarbeiten von Bruce Lipton („Intelligente Zellen“ bzw. „Spontane Evolution – Wege zum neuen Menschen“) lesenswert, insbesondere bezüglich der Rolle der DNA, die Beziehungen zwischen Geist und Materie und die Wirkungskraft unserer Überzeugungen.
Das alles zeigt, wir haben wesentlich mehr – und leichter – Einfluss auf die Gestaltung von „Realität“, wie wir bisher meinten …

Und was sind Informationen tatsächlich?
Eigentlich nichts anderes, wie in bestimmte (beabsichtigte) „Formen gebrachte Energie“.

So gesehen ist ein PC, ein Auto oder auch ein Baum, Tier – ja sogar ein Mensch – sozusagen „speziell geformte Energie auf Zeit“.

Wer z.B. ein „Autoteil“ oder die „Haut von Lebewesen“ im Elektronenmikroskop anschaut, sieht leicht, dass das scheinbar „Feste“, eigentlich eine hochbewegliche Ansammlung kleinster Teilchen ist. Die NASA (US-amerikanische Raumfahrtbehörde) spricht davon, dass wir vermutlich nur etwa 1% von dem sehen, was unsere Welt wirklich ausmacht.

Um also wirklich wirksam „Coop“ und zudem noch leicht und einfach „entstehen“ zu lassen, wäre es quasi „Energie- und Zeitverschwendung“, sich lediglich auf die genannten1% (sichtbare Masse) zu konzentrieren und die übrigen 99% unbeachtet zu lassen. …

Im Coop-5.0 muss man darüber hinausgehen und sogar bereit sein, noch weitere „Grenzen“ (Begrenzungen) zu überschreiten. …

Wenn alles eigentlich lediglich „Energie“ ist, die „in Form“ gebracht werden kann und deren Form stetig zu verändern ist, stellen sich zwangsläufig Fragen wie:

·         WAS beeinflusst diese Energie?
·         WIE wird die Energie bewegt? und am Wichtigsten …
·         WER ist der (Energie-Beweger?

Bei Coop-5.0 wagen wir den Schritt, über den Verstand hinauszugehen. Wir kommunizieren sozusagen über die Herzen. Es wird quasi „multidimensional“ und dafür ist unser Verstand einfach nicht geschaffen.
Dieser Schritt schafft – leicht nachvollziehbar – für unseren Verstand Unsicherheit. Unser Verstand, ansonsten ein geniales Instrument, ist jedoch für „Sicherheit“ nicht für „Schöpfung“ (Co-Creation) geschaffen.
Deshalb erzeugt er – zu Recht - „Warnungen“, in Form von Angst und Unwohlsein, wenn e über seine „Kompetenzen“ bzw. „Fähigkeiten“ hinausgeht. …

Wer jedoch nicht bereit ist, über die Fähigkeiten seines Verstandes hinauszuwachsen (was gutes Recht ist), der kann jederzeit – dafür ist gesorgt - den Coop-5.0-Prozess abbrechen
Wer jedoch die Weg konsequent fortsetzt, wird sich mit der Frage konfrontiert sehen, als WER „kooperiert“ ER oder SIE?

·         Sind wir mehr als dieser „Mensch“, für den wir uns bisher gehalten haben und auf den wir uns begrenzten?
·         Sind unsere Potenziale vielleicht wesentlich größer als angenommen?
·         Sind WIR sozusagen DIE „Alleinigen, machtvollen Schöpfer unserer eigenen Wirklichkeit“?

Das ist „Gotteslästerung“ werden die einen rufen – Endlich ein konsequenter Schritt in die richtige Richtung, sagen andere. …

Dazu wollen wir lediglich anmerken:

·         Beide Seiten haben Recht, weil es so etwas wie „die Wahrheit“ – universal gesehen - nicht gibt.

Ohne Bereitschaft zur Selbsterfahrung und Selbstverantwortung sollte man Coop-5.0 besser nicht beginnen. …

·         Und was geschieht nachdem man Coop-5.0 sozusagen „erfahren“ hat?

Das können wir nicht genau sagen, weil dies bei jedem Menschen anders sein wird.

Wir wissen nur eines:

Diese „Selbstsicht“ wird sein „Coop-Verständnis“ gewaltig verändern!

Diese Menschen werden allerdings ihre wahre Freiheit und Souveränität zurückholen und über ein (neues) Bewusstsein für Coop verfügen.

Sie werden weder für „Pseudo-Coop-Spielchen“ zur Verfügung stehen, noch sich in den „Dienst von Konkurrenz-Spielchen“ stellen, mögen diese auch noch so subtil oder attraktiv daherkommen.

Aber „Vorsicht“:

Sie werden auch die „Mogeleien“ bei Stufen von Coop-2.0 oder Coop-3.0 durchschauen und auch dafür nicht mehr zur Verfügung stehen.
Sie werden „bewusst kooperieren“ (wollen) und sie werden die „Leuchttürme“ sein, die die „neuen Bilder“ kreieren für einen „Planet of Coop“.

Für diese Menschen sind Werte wie Freiheit, Sinn und Lebensqualität keine Worthülsen, sondern Lebensgrundlagen.

Wer ein „Bewusst-Coop-ler“ bzw. ein „HerzCoop-ler“ ist, der braucht letztlich auch keine „Anweisungen“ geschweige denn „Motivation“.

Diese Menschen lassen sich einfach nicht „ködern“, denn sie sind sich ihrer eigenen Großartigkeit stets bewusst.

Was macht uns so sicher?

Weil diese Menschen erkannt haben, wie man sich mit seinem wahren Ursprung (Quelle, Selbst oder wie auch immer genannt) in Verbindung bringt und in dieser Verbindung ständig bleibt.

Der SELBSTCoop ist sozusagen das Ziel / Ergebnis, aller (Um-) Wege zum wahren COOP. …

Zu Recht taucht jetzt die Frage auf, ob das alles auch „schneller“ geht?
Ja, durchaus, wenn man bereit ist, das „Alte“ loszulassen und das „Neue“ zuzulassen

Loslassen – Zulassen – Vertrauen zu sich (besser: seinem) SELBST - das sind die eigentlichen „Coop-Beweger“, der Rest ist eigentlich nur „schmückendes Beiwerk“.

Somit ist wahrscheinlich jede – durchaus noch so gut gemeinte - „Coop-Bewegung“ - die diese Zusammenhänge „unterschlägt“,  nicht unbedingt ein „Beschleuniger“ von Coop – auch wenn die Initiatoren das anders sehen werden und wollen.

„Herzen“ verbinden sich nicht via - von Dritten - erzeugter „Bewegungen“. Herzen verbinden sich über entstehende „Herz-(Frequenz)-Felder“ … und das läuft wohl ganz anders, wie bisher gedacht und praktiziert …                   

Hinweis: Wir veröffentlichen diesen Beitrag mit freundlicher Genehmigung des QuantenInstituts. Wir müssen nicht mit allen Punkten übereinstimmen, halten es aber für wichtig, zum Thema "Coop" auf einer breiten Basis zu diskutieren. ...

Redaktion:
QuantenInstitut
Internationale WissenschaftsCooperation für angewandte Quantenphysik
Fachgruppe: CoopCreation

24.09.18

Entwicklungsgenossenschaften


Jetzt übernehmen Zuwanderer wirtschaftliche Verantwortung für ihre Herkunftsländer

Viele Zuwanderer nach Deutschland gehören zu den Menschen, die für den wirtschaftlichen Aufbau ihrer Herkunftsländer von großer Bedeutung sind.
Natürlich sind das Menschen, an denen Deutschland durchaus Interesse findet, denn bereits jetzt gibt es Bedarf z.B. an Nachwuchskräften im Handwerk.
Eigentlich irgendwie ideal für unser Land. Aber fatal für das jeweilige Herkunftsland!

Verbindet man jedoch kreativ und zugleich fair beide Positionen miteinander – wir nennen das „SmartCoop“ -  dann könnte das etwa wie folgt aussehen:

Im Rahmen des „Marshallpanes mit Afrika“ des BMZ könnte man Entwicklungsgenossenschaften fördern. Einerseits werden fachliche und zugleich kooperativ-unternehmerische Qualifikationen vermittelt. Jedoch nicht, um diese Menschen hier zu „integrieren“, sondern um sie zu stimulieren und zu finanzieren, damit sie ihrem Herkunftsland Nutzen stiften können.

Zugleich entstehen in verschiedenen Regionen Deutschlands spezielle „Gewerbeparks“, die auf Forschung und Entwicklung von „situationskonformen Techniklösungen“ spezialisiert werden. Sicherlich spielen dabei Energieversorgung und Ernährung eine vorrangige Rolle, aber nicht nur.

Entwicklungsgenossenschaften werden von Menschen aus den Herkunftsländern maßgeblich geleitet. Sie sind zugleich Teilhaber und stellen die Vorstände und Aufsichtsräte der neuen Entwicklungsgenossenschaften. Handwerksunternehmen und Handwerkskammer leisten Unterstützung im Rahmen der fachlichen Qualifikation, Handwerksbetriebe (vorzugsweise in genossenschaftlicher Form übernehmen – in Verbindung mit Genossenschaftsverbänden – die kooperativ-unternehmerische Qualifizierung. Gemäß dem jeweiligen Unternehmensgegenstand werden die „Themen-Gewerbeparks“ mit den jeweiligen Entwicklungsgenossenschaften verbunden. Im Rahmen des „Marshallplans mit Afrika“ koordiniert BMZ die Projekte. BMZ und Forschungsministerium gestalten entsprechende Förderprogramme.

Möglich wäre sicherlich auch, dazu Stiftungen zu initiieren, um dem Konzept nicht nur mehr finanziell mehr Power zu verschaffen, sondern auch Deutschen die Möglichkeit einzuräumen, sich z.B. als „investierende Mitglieder“ direkt in solche Projekte einzubringen.

Solche Initiativen deuten das an, was Willy Brandt bereits vor Jahrzehnten – sinngemäß - anmahnte: Wir müssen konkret, nachvollziehbar und transparent die Menschen in unserem Land bei der Lösung konkreter Fragen mitwirken lassen. Nichts spräche aus dieser Sicht dagegen, dass auch Deutsche solche Entwicklungsgenossenschaften initiieren, sich daran aktiv - oder eher „investierend“ – beteiligen.

Man stelle sich vor, was ein solches Konzept für eine positive politische Resonanz in der Bevölkerung auslösen würde und wie sich Konfrontation plötzlich zu einsichtsvoller Kooperation wenden könnte. …

21.09.18

Entwicklungsgenossenschaften


Jetzt übernehmen Zuwanderer wirtschaftliche Verantwortung für ihre Herkunftsländer

Viele Zuwanderer nach Deutschland gehören zu den Menschen, die für den wirtschaftlichen Aufbau ihrer Herkunftsländer von großer Bedeutung sind.
Natürlich sind das Menschen, an denen Deutschland durchaus Interesse findet, denn bereits jetzt gibt es Bedarf z.B. an Nachwuchskräften im Handwerk.
Eigentlich irgendwie ideal für unser Land. Aber fatal für das jeweilige Herkunftsland!

Verbindet man jedoch kreativ und zugleich fair beide Positionen miteinander – wir nennen das „SmartCoop“ -  dann könnte das etwa wie folgt aussehen:

Im Rahmen des „Marshallpanes mit Afrika“ des BMZ könnte man Entwicklungsgenossenschaften fördern. Einerseits werden fachliche und zugleich kooperativ-unternehmerische Qualifikationen vermittelt. Jedoch nicht, um diese Menschen hier zu „integrieren“, sondern um sie zu stimulieren und zu finanzieren, damit sie ihrem Herkunftsland Nutzen stiften können.

Zugleich entstehen in verschiedenen Regionen Deutschlands spezielle „Gewerbeparks“, die auf Forschung und Entwicklung von „situationskonformen Techniklösungen“ spezialisiert werden. Sicherlich spielen dabei Energieversorgung und Ernährung eine vorrangige Rolle, aber nicht nur.

Entwicklungsgenossenschaften werden von Menschen aus den Herkunftsländern maßgeblich geleitet. Sie sind zugleich Teilhaber und stellen die Vorstände und Aufsichtsräte der neuen Entwicklungsgenossenschaften. Handwerksunternehmen und Handwerkskammer leisten Unterstützung im Rahmen der fachlichen Qualifikation, Handwerksbetriebe (vorzugsweise in genossenschaftlicher Form übernehmen – in Verbindung mit Genossenschaftsverbänden – die kooperativ-unternehmerische Qualifizierung. Gemäß dem jeweiligen Unternehmensgegenstand werden die „Themen-Gewerbeparks“ mit den jeweiligen Entwicklungsgenossenschaften verbunden. Im Rahmen des „Marshallplans mit Afrika“ koordiniert BMZ die Projekte. BMZ und Forschungsministerium gestalten entsprechende Förderprogramme.

Möglich wäre sicherlich auch, dazu Stiftungen zu initiieren, um dem Konzept nicht nur mehr finanziell mehr Power zu verschaffen, sondern auch Deutschen die Möglichkeit einzuräumen, sich z.B. als „investierende Mitglieder“ direkt in solche Projekte einzubringen.

Solche Initiativen deuten das an, was Willy Brandt bereits vor Jahrzehnten – sinngemäß - anmahnte: Wir müssen konkret, nachvollziehbar und transparent die Menschen in unserem Land bei der Lösung konkreter Fragen mitwirken lassen. Nichts spräche aus dieser Sicht dagegen, dass auch Deutsche solche Entwicklungsgenossenschaften initiieren, sich daran aktiv - oder eher „investierend“ – beteiligen.

Man stelle sich vor, was ein solches Konzept für eine positive politische Resonanz in der Bevölkerung auslösen würde und wie sich Konfrontation plötzlich zu einsichtsvoller Kooperation wenden könnte. …

CoopGo-Afrika: Entwicklungsgenossenschaften, ein Konzept der wirtschaftlichen Selbstverantwortung



Der „Marshall-Plan“ des BMZ bietet Voraussetzungen damit Zuwanderer Verantwortung für ihre Herkunftsländer übernehmen können  

Der „Marshall-Plan“ mit Afrika ist wichtig und nachvollziehbar. Es geht jetzt darum, recht zeitnah und nachvollziehbar, positive Ergebnisse zu erzielen. Wo? Natürlich in den sog. Entwicklungsländern selbst, dort wo die Problemauslöser sind, weshalb sich Menschen überhaupt auf den Weg machen, ihr Herkunftsland zu verlassen. Damit stellen sich zwei wichtige Fragen:

A. Wie soll sich aber dort etwas zeitnah verändern? 
B. Wer - und Was soll diese Veränderung – und in welche Richtung – nachhaltig
    bewirken?  

Ansatz der Entwicklungspolitik war bisher eher, etwas „für“ diese Länder zu tun. Natürlich gab es den Ansatz der „Hilfe zur Selbsthilfe“. Aber er scheint – in der bisherigen Form – noch nicht das erhoffte Ergebnis gebracht zu haben. Es liegt uns fern, das Bemühen der engagierten Entwicklungsorganisationen oder des zuständigen Bundesministeriums zu kritisieren. Sie haben einen guten Job gemacht, im Rahmen der ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen. Nein, es geht nicht um Kritik, es geht um die Schaffung einer „Verantwortungsgemeinschaft“, es geht um eine Erweiterung des bisherigen „Entwicklungs-Paradigmas“, vielleicht sogar um eine Art entwicklungspolitischen „Quantensprung“. Und in diesem neuen Verständnis wird es nicht anders gehen, als die Menschen in oder aus „Entwicklungsländern“ an ihre Verantwortung für die Menschen ihres (Herkunfts-) Landes, für ihre dortigen Familien zu erinnern.   

Die Zeit drängt, denn durchaus ernstzunehmende Kenner der afrikanischen Verhältnisse prognostizieren, dass sich in nicht ferner Zukunft eine neue Welle von Zuwanderern nach Europa und damit auch ganz sicherlich nach Deutschland, auf den Weg begeben wird, um den für sie unerträglichen Verhältnissen in ihren Herkunftsländern zu entfliehen. Es ist müßig, einen Thesenstreit darüber zu führen, ob es sich wirklich immer um „Asylsituationen“ handelt. Statt über rechtliche oder polizeiliche, gar militätrische Maßnahmen der „Abwehr“ nachzudenken, sollten jetzt über Ursachenbeseitigung nachzudenken. Es sind Themen wie Humanität, Verantwortung und die Veränderung der oftmals menschenunwürdigen Lebensverhältnisse in Afrika. Genau dazu kann der „Marshall-Plan“ dienen.
Das dazu passende Konzept heißt:
·         Vorbehaltlose, intelligente und faire Kooperation.
Die einfachste Umsetzungsform ist eine Kombination von genossenschaftlicher Struktur und unternehmerischer Selbstverantwortung. CoopGo – Afrika will in diesem Kontext – als Teil des „Marshall-Planes mit Afrika“, Entwicklungsgenossenschaften entstehen lassen, die von Menschen aus den Herkunftsländern geführt und verantwortet werden und die auf Technik zurückgreifen, die dem wirtschaftlichen Aufbau in den Herkunftsländern dauerhaft nützen.   

Der MMW Bundesverband der Cooperationswirtschaft hat dazu – in Verbindung mit „Kooperations-Experten“ – das Konzept „CoopGo – Afrika“ entwickelt. Gerd K. Schaumann (Vorstand bei MMW) stellte nunmehr der Öffentlichkeit Rahmen und erste Inhalte dieses Konzeptes vor.   
MMW präferiert grundsätzlich Entwicklungs-Partnerschaften in kooperativen Formen, vor allem Genossenschaften. CoopGo – Afrika ist sozusagen eine logische Fortsetzung der Konzeptionen „Integrationsgenossenschaften“ und „Migrationsgenossenschaften“. In beiden Konzepten ist der Kerngedanke enthalten, dass die sich in Deutschland aufhaltenden Menschen aus den Herkunftsländern, Verantwortung für die Menschen in ihren Herkunftsländern übernehmen.
Untersuchungen zeigen, dass ein großer Teil der Zuwanderer der letzten Jahre nach Europa und Deutschland, einen weiteren „Aderlass“ an Entwicklungsfähigkeit für die Herkunftsländer bedeutete.
Um dem entgegenzuwirken, gehen wir bei MMW davon aus, genossenschaftliche Firmen aufzubauen, die mit den Herkunftsländern eng verknüpft sind. Zahlreiche Zuwanderer der letzten Jahre haben bereits gezeigt, dass sie fähig und willens sind, sich vor allem in Handwerksbereichen, gezielt auf eine Selbständigkeit vorzubereiten. Die Frage ist nur, ob sie danach noch hinreichend bereit sind – außer dem gewiss wichtigen Geldtransfer -  auch einen verstetigten unternehmerischen Entwicklungstransfer zugunsten ihrer Herkunftsländer zu leisten? 

Im Konzept „Integrationsgenossenschaften“ ist der Ansatz „Verantwortung für das Herkunftsland“ zu übernehmen, bereits enthalten, jedoch eher als Idee oder weitere Option. Der Schwerpunkt der Integrationsgenossenschaften liegt zunächst vor allem darin, Bereitschaft und Fähigkeit zum kooperativ eigenständigen unternehmerischen Handeln als Alternative zur Arbeitslosigkeit oder „geringwertiger“ Beschäftigung in Deutschland zu sehen.

Das Konzept „Entwicklungsgenossenschaften“ geht über diesen Ansatz erheblich hinaus. Zwar geht es auch um Integration, denn die Kooperationsunternehmer sollen bzw. können durchaus ihren Wohnsitz in Deutschland haben, aber sie sollen und müssen, zugleich bereit sein, wirtschaftlich aktiv zugunsten der wirtschaftlichen Entwicklung ihres Herkunftslandes zu wirken.

Im MMW-Konzept werden z.B. folgende Besonderheiten für Entwicklungs-genossenschaften (E-Genos) genannt:

A.    Soweit sich nicht aus dem Kreis der derzeitigen Zuwanderer in Deutschland hinreichend Personen anbieten, um im Konzept „Entwicklungsgenossenschaften“ mitzuwirken, können durchaus auch aktiv Menschen in potenziell schwierigen Herkunftsländern zwecks „MitMachen“ angesprochen werden. Wohl gemerkt, es geht nicht darum, mehr oder weniger „Zuwanderer“ im Land zu haben, sondern Probleme in den potenziellen Herkunftsländern zu lösen, um „Wanderungsbewegungen“ tendenziell zu mindern oder ganz zu vermeiden.
B.    Für jedes potenzielle Herkunftsland werden sogenannte „Entwicklungs-Profile“ erstellt, die ermitteln und festlegen, welche Art von Technik und mit welchen Eigenschaften, erforderlich sind, um nachhaltig positive Entwicklungstrends zu gewährleisten.
C.    In sogenannten „Qualifizierungs- und Entwicklungszentren“ werden in Deutschland gezielt technische Lösungen - für diese Herkunftsländer – entwickelt, weiterentwickelt und erprobt. Außerdem übernehmen diese „Q+E-Zentren“ die Qualifizierung der potenziellen Anwender/Nutzer und unterstützen bei der Umsetzung in den Herkunftsländern.
D.   Parallel oder integriert in die „Q+E-Zentren“ erfolgt, sowohl eine fachliche,  sowie zusätzlich eine „kooperativ-unternehmerische“ Qualifizierung. Handwerks-kammern in Verbindung mit Handwerksbetrieben wären für die fachbezogene Qualifizierung zuständig, während Genossenschaftsverbände in Verbindung mit  Handwerksbetrieben (vorzugsweise Genossenschaften des Handwerks) für die kooperativ-unternehmerische Qualifizierung verantwortlich wären.
E.    Eine Gesamtkoordination – im Rahmen des Marshall-Planes - könnte bei einer AG „Entwicklungsgenossenschaften“ liegen, die an das BMZ angebunden wäre.

Wir bewegen uns mit dem MMW-Konzept „CoopGo Afrika“ auf Neuland, so der MMW Vorstand. Aber es lohnt sich, neue Wege zu gehen. Die Menschen in unserem Land erwarten überzeugende politische Antworten, die wirkliche Problemlösungen erkennen lassen. Weder eine „unbedingte“ Integration vermag zu überzeugen, noch vermag man den Menschen im Lande zu erklären, dass die Ursachen der Zuwanderungen konsequent genug und orientiert an den wirtschaftlichen Ursachen, behandelt werden. Erfreulich, dass eine große Mehrheit der deutschen Bevölkerung allein in polizeistaatlichen oder gar militärischen Maßnahmen keine nachhaltige Problemlösung sieht.

Immer mehr wird deutlich, dass ein großer Anteil der Zuwanderer genau zu der Personengruppe zählt, die dringend in ihren Herkunftsländern für deren Wirtschaftsaufbau benötigt werden. Man könnte fast sogar sagen, dass Zuwanderung nach hier dazu führt, den Problemdruck in den Herkunftsländern eher noch ansteigen lässt. Trägt „unbedingte“ Integration sogar zur Problemverschärfung bei und erzeugt quasi neue Wanderungsbewegungen? Es gibt durchaus ernstzunehmende Meinungen von Entwicklungsexperten, die eine solche Vermutung bestätigen.

Wir haben inzwischen zu einem Konzept der Einforderung von „Herkunftsländer-Selbst-Verantwortung“ eigentlich keine Alternative. Aber so etwas macht auch nur Sinn, wenn in entsprechenden Projekten diese Verantwortung „eingefordert“ werden kann. Wir sind sogar sicher, dass die Mehrzahl der eingewanderten Menschen gern bereit ist, ihre „Herkunftsland-Verantwortung“ aufzugreifen und sie wahrzunehmen. Aber sie haben bisher keine Chance gehabt zu zeigen, wie ernst sie das meinen.

Entwicklungsgenossenschaften, die konsequent und kooperativ Menschen zum unternehmerischen Handeln für ihr Herkunftsland befähigen, könnten Wegweiser für einen „Paradigmenwechsel“ der Entwicklungspolitik werden. In diesem Konzept werden die Menschen, die ihrem Land fehlen, sozusagen unternehmerisch qualifiziert, um selbst als die „wahren Entwicklungshelfer“ für ihr Land tätig zu sein. Dafür werden sie hier qualifiziert und – egal ob Asylanspruch oder nicht – sie erhalten einen Rechtsstatus, der ihnen auch garantiert, in ihr Herkunftsland einzureisen, ohne ihr Aufenthaltsrecht in Deutschland einzubüßen. Wir nennen das „Smart-Coop-Development“, eine intelligente Form, um lösungsorientiert, Menschen, Wirtschaft und Herkunftsland miteinander zu verbinden.
Willy Brandt sprach bereits vor Jahrzehnten von „Interdependenzen“ (wechselseitige Abhängigkeiten) und warb – bisher eher ohne wirksame Resonanz – für intelligente „Nord-Süd-Lösungen“.

Auch aus Eigeninteresse sollten wir es jetzt und rechtzeitig schaffen, „Vorsorge“ zu treffen, bevor neue Zuwanderer – diesmal aus großer Existenznot – an den Grenzen Europas erscheinen. Noch haben wir die Chance, die „Herkunftsland-Verantwortung“ einzufordern. Wenn größere Hungersnöte Wanderungs-bewegungen auslösen, kann man wohl kaum an eine „Herkunftsland-Verantwortung“ erinnern.

Entwicklungsgenossenschaften sind sicherlich nicht der einzige Weg zur Problemlösung, aber der einzige Weg, der uns die Möglichkeit einräumt, Zuwanderer mit der Frage nach ihrer „Herkunftsland-Verantwortung“ legitim anzusprechen.